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Die Zukunft des Handels ist mobil – Abschluss der Eurocis Mit einem deutlichen Besucherzuwachs im Vergleich zum Vorjahr ist die Eurocis, Messe für IT und Sicherheit im Handel, heute in Düsseldorf zu Ende gegangen. 5400 Fachbesucher aus rund 50 Ländern haben laut Veranstalter Messe Düsseldorf die Fachmesse besucht, im vergangenen Jahr waren es rund 5000. 190 Aussteller aus 22 Ländern haben in Halle 14 auf dem Düsseldorfer Messegelände ihre Lösungen rund um den POS präsentiert. Sehr großes Interesse herrschte nach Austellerangaben an den präsentierten mobilen Lösungen. Der Warenwirtschafts- und Kassensystemanbieter Futura Retail Solution AG aus Stelle bei Hamburg zeigte beispielsweise iPhone-Applikationen, mit deren Hilfe der Einzelhändler mit die wichtigsten Daten aus seinen Stores auch unterwegs versorgt wird. Die Online Software AG aus Weinheim zeigte eine iPhone-Applikation, die es den Kunden eines Ladens ermöglicht, mit den Flatscreens in einem Store zu kommunizieren und die Inhalte zu beeinflussen. Natürlich spielte auch das Thema Radiofrequenzidentifikation (RFID) die erwartet wichtige Rolle. Aus dem Modebereich waren dem Vernehmen nach vor allem Vertreter von Vertikalen und großen Filialisten in der Halle unterwegs. Auch der ideelle Träger der Veranstaltung, das Kölner EHI Retail Institute zieht analog zum Veranstalter und dem Gros der Aussteller eine positive Bilanz. Ulrich Spaan, Mitglied der EHI-Geschäftsleitung: „Wir sind mit der Eurocis 2010 außerordentlich zufrieden. Unsere Gespräche hier haben untermauert, dass wichtige Projekte auch in turbulenten Zeiten nicht zurückgestellt werden. Eine leistungsfähige IT-Infrastruktur ist im Handel heute oftmals von hoher strategischer Bedeutung.“ Am Mittwochabend wurde ihm Rahmen der Messe noch der Wissenschaftspreis 2010 und erstmalig der Preis der Kooperation verliehen. Die Preise waren mit insgesamt 40.000 Euro dotiert und wurden vom EHI Retail Institute und der GS1 Germany ausgelobt. Preisträgerin in der Kategorie Dissertationen ist Dr. Carmen-Maria Albrecht mit der Arbeit „Einkaufsstress: Messung, Determinanten und Konsequenzen“. Die laut Jury „sehr fundierte Arbeit“ zeichne sich durch hohe Innovationskraft aus und gibt Handlungsempfehlungen sowohl für das Top-Management als auch für das Shop-Management in den Handelsunternehmen. Mani-Maurice Kügler wurde für seine Arbeit „Entwurf und Umsetzung eines Kennzahlensystems zur Unternehmenssteuerung im Handel” in der Kategorie Master geehrt. In der Kategorie Bachelor gewannen Neele Kirsten Gellermann und Lisa-Katharina Schmitz mit dem Thema „Vertical Relationships in the FMCG Industry – Confrontation or Collaboration?“ Die Auszeichnung für ein wissenschaftliches Kooperationsprojekts ging an das Institut für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen. Der Preis würdigt das Engagement des Lehrstuhls in dem gemeinsam mit Metro und Galeria Kaufhof in Zusammenarbeit mit Gardeur entwickelten Kooperationsprojekt „Der betriebswirtschaftliche Wertbeitrag integrierter RFID-Systeme am Fallbeispiel Galeria Kaufhof“. Die Jury würdigte den hohen Nutzen für Industrie und Handel sowie den umfangreichen Praxisbezug bei gleichzeitiger neuer Methodenentwicklung. Die nächste Eurocis findet im Rahmen der Euroshop 2011 vom 26. Februar bis 02. März 2011 in Düsseldorf statt. Gerry Weber, S.Oliver, Otto International und Manor haben abgeräumt. Am Dienstagabend hat das EHI Retail Institute im Rahmen der Eurocis in Düsseldorf die Retail Technology Awards Europe vergeben. Die Gerry Weber International AG aus Halle/Westfalen wurde ausgezeichnet in der Kategorie „Best Enterprise Solution" für die Einführung der RFID-Technologie (Radiofrequenz-Identifikation) in der Bekleidungsindustrie, um die Logistik- und Retail-Prozesse zu optimieren sowie für die Nutzung von RFID als neue Form der Warensicherung. In der gleichen Kategorie gewann auch Otto International, das für Einkauf und Beschaffung zuständige Unternehmen der Otto Group. Das Unternehmen überzeugte mit seinem Multilayered-System T2BOrder, das verschiedene Systeme und Prozesse auf einer Plattform zusammenführt. In der Kategorie „Best Customer Experience" gewannen Manor und S.Oliver. Der Schweizer Warenhauskonzern wurde für den Einsatz von TweetMirror, einem interaktiven, intelligenten Spiegel ausgezeichnet, mit dem sich der Kunde in verschiedenen Outfits und Perspektiven fotografieren, diese Bilder dann vergleichen und über Twitter, E-Mail oder Mobiltelefon an Freunde und Bekannte senden kann. S.Oliver bekam den Preis für den Einsatz von Bildschirmen in der Nähe von Warteräumen, die das Geschlecht des Betrachters erkennen und dann zielgruppengerechte Filme mit Informationen zu den neuen Kollektionen zeigen. Weitere Preisträger waren u.a. Sonae aus Portugal, die Co-operative Group aus Großbritannien sowie Intermarché aus Frankreich und Rewe. Die Retail Technology Awards Europe wurden zum dritten Mal vergeben. Green IT, mobile Lösungen für den POS, Radiofrequenzidentifikation (RFID), Selbstzahlerkassen und Digital Signage sind die wichtigsten Themen der Eurocis, die am heutigen Dienstag ihre Pforten öffnete und am Donnerstag ihren Abschluss in der Halle 14 auf dem Düsseldorfer Messegelände findet. Gut 200 Aussteller aus 30 Ländern werden in den kommenden drei Tagen ihre Lösungen rund um den POS auf der laut Messe Düsseldorf größten Plattform für IT- und Sicherheitssysteme für den Handel in Europa präsentieren. Das Kölner EHI Retail Institute, der ideelle Träger der Veranstaltung, nutzt die Eurocis regelmäßig zur Vorstellung einer Studie, die die Technologie am POS genauer unter die Lupe nimmt. In diesem Jahr wurden 61 Handelsunternehmen international zum Thema Kassensysteme befragt. Die Teilnehmer an der Untersuchung haben insgesamt 117.000 Kassen in rund 49.500 Filialen im Einsatz, in denen 2008 rund 135 Mrd. Euro umgesetzt wurden. Zu den Ergebnissen gehört unter anderem, dass die Kassen immer mehr Funktionen beinhalten. Im Vordergrund stehen dabei Couponing und E-Loading und künftig auch das kontaktlose Bezahlen. Während heute etwa 40% der Händler Couponing-Funktionen in ihre Systeme integriert haben, wollen mittelfristig zwei Drittel der Händler diese Möglichkeit zur Verkaufsförderung nutzen. Energieeffiziente Kassensysteme haben die Händler heute noch nicht im Fokus. Wenn Händler die Kosten für die Stromrechnung senken wollen, schauen sie zunächst auf die Ladeneinrichtung und dort vor allem auf das Licht. Selfcheckout-Systeme etablieren sich, so eine Erkenntnis der Studie, allerdings dauert der Prozess länger als noch vor einigen Jahren vermutet. Vor allem im Modehandel hat dieses Thema sich noch nicht durchsetzen können. 13% aller befragten Händler haben solche Systeme im Einsatz, in Zukunft könnte gut ein Drittel der Händler Selbstzahlerkassen einsetzen, so ein Ergebnis der Untersuchung. Die Kasse ist im Einzelhandel ein neuralgischer Punkt. Der Kunde muss hier sein Geld dem Händler übergeben. Außerdem handelt es sich um den letzten Kontakt mit dem Geschäft. Je besser dieser letzte Eindruck ist, umso eher wird der Kunde wiederkommen. Entsprechend sehen die Händler das größte Optimierungspotenzial darin, den Kassiervorgang weiter zu beschleunigen. "Interesse an RFID wird 2010 wachsen" - Gespräch mit Uwe Quiede von Tailorit Die RFID-Lösung von Gerry Weber hat für einigen Wirbel in der Branche gesorgt. Das Unternehmen aus Halle in Westfalen nutzt die Technolgie zur Effizienzsteigerung in der Lieferkette - aber eben auch in den eigenen Läden, und dort vor allem zur Warensicherung. Auch auf der Eurocis wird das Thema RFID präsent sein. Ein von GS1 Germany initiierter Gemeinschaftsstand unter dem Motto "Die Fashionbeschleuniger 2010" widmet sich intensiv der Radiofrequenzidentifikation in der Modebranche. Neben GS1 Germany werden noch ADT, Gebit, RF-iT Solutions, Nordic ID und Tailorit im Verbund ihre Lösungen für RFID in der Branche präsentieren. Wir haben mit Uwe Quiede, der viele Jahre das RFID-Projekt beim Kaufhof geleitet hat und heute als Berater bei Tailorit tätig ist, über die Technologie und ihre mögliche Entwicklung im Jahr 2010 in der Branche gesprochen. TW: Was werden die wichtigsten Themen auf der Eurocis sein? Uwe Quiede: Wichtigste Themen sind für mich sind in diesem Jahr Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung in der Prozesskette des Handels zur Sicherung und Steigerung des Umsatzwachstums und der Kundenzufriedenheit. In Zeiten der wirtschaftlichen Verunsicherung der Bürger, die zu einem sensibleren Einkaufsverhalten führt, ist es besonders wichtig, dass die Konsumenten auf eine kundenorientierte Handelslandschaft treffen, wahr und wichtig genommen werden und somit wieder Spaß am Einkauf haben. Die Anbieter auf der Eurocis werden die Möglichkeiten aufzeigen, wie man diese Ziele erreichen kann. TW: Welchen Stellenwert wird das Thema RFID einnehmen? Uwe Quiede: RFID ist die Technologie, die hilft die gerade angesprochenen Ziele zu erreichen. Während viele andere Technologien bereits ausgereizt sind, so ergeben sich durch die RFID-Technologie noch immens viele Einsatzfelder, die zur Effizienz- und Umsatzsteigerung führen können. TW: Welche Entwicklung können wir beim Thema RFID in diesem Jahr erwarten? Uwe Quiede: Durch immer mehr Umsetzungen besonders im Bekleidungshandel, der ganz klar die Potenziale durch den Einsatz von RFID auf Produktebene erkannt hat, erwarte ich hier wachsendes Interesse. Es werden immer mehr Unternehmen die Möglichkeiten der Technik prüfen, ihren Nutzen in der Praxis ervaluieren und letztendlich auch zum Einsatz bringen. Wir werden in diesem und im kommenden Jahr von deutlich mehr RFID-Einführungen hören als es in den letzten Jahren der Fall war. TW: Wie sieht der Handel der Zukunft aus? Uwe Quiede: Diese Frage zu beantworten ist schwierig. Ich denke, dass besonders durch Themen wie E-Commerce und Ubiquitous Computing die Möglichkeit Informationen zu erhalten - aber auch damit überflutet zu werden - zunehmen wird. Sowohl auf Seiten des Handels als auch auf Seiten der Konsumenten wird die Anforderung an Transparenz und Informationsbedarf steigen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass der Kunde immer und überall Zugriff zu Informationen über Web-Portale hat, und dies auch beim Besuch des stationären Handels fordern wird. Dies wird neue Herausforderungen hinsichtlich Datenhandling, Zugriffsrechten und intelligenter Verarbeitung und Filterung von Datenmassen mit sich bringen. Nichtsdestotrotz wird uns die RFID-Technologie unterstützen bzw. der einzige Enabler sein, diesen Kundenwünschen nachzukommen. RFID ist nicht mehr aufzuhalten. Die Handelswelt wird mobil - Interview mit Ulrich Spaan vom EHI Ulrich Spaan ist IT-Experte und Mitglied der Geschäftsleitung des EHI Retail Instituts in Köln. Die Organisation ist ideeler Träger der Eurocis in Düsseldorf TW: Was werden die wichtigsten Themen der Eurocis sein? Welchen Lösungen wird aus Ihrer Sicht auf der Messe die größte Aufmerksamkeit gelten? Ulrich Spaan: Der Handel wird sich sehr stark für alle Arten von mobilen Systemen interessieren. Dies sind zum einen neue Generationen von MDE Geräten, die mit zusätzlichen Funktionalitäten ausgestattet sind und direkt auf zentral gelagerte Informationen zugreifen. Zum anderen gilt die Aufmerksamkeit momentan den Möglichkeiten des mobilen Bezahlens. Auch wenn der tatsächliche Einsatz für die meisten Retailer noch in weiter Ferne ist, möchte man auf dem laufenden bleiben. Im Mittelpunkt stehen auch immer stärker neue Ansätze des Self-Checkouts und Self Scanning. Zahlreiche Anbieter aus den Bereichen Kassensysteme, Kassentische und mobilen Scannern zeigen ihre neuesten Lösungen, in vielen Fällen dient die EuroCIS gerade hier als Plattform, um neue Produkte erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen. Eine sehr wichtige Stellung nimmt auch das Thema Bargeldhandling ein. Neue Lösungen, die die gesamte Prozesskette von der Kasse über das Backoffice bis zur Einbindung der WTUs und Banken einbeziehen, bieten dem Handel bisher nicht vorhandene Effizenzgewinne, Kosteneinsparungspotenziale und erhöhte Sicherheit. Besonders ausgeprägt ist das Angebot auf der EuroCIS auch bei der bargeldlosen Bezahlung, bei Workforce Management Systemen sowie bei sogenannten "Filialplattformen", also Lösungspakete, welche unterschiedliche Systeme und Technologien in den Filialen integrieren. TW: In welchen Bereichen kann man wirklichen Innovationen rechnen? Ulrich Spaan: Für mich sind das die Bereiche Self Checkout und Self Scanning, Cash Recycle Management und Mobile Payment - hinzu kommen auch noch Lösungen rund um das Thema Digitale Instore-Kommunikation, wo die technische Entwicklung sehr schnell voranschreitet. TW: Welche Relevanz hat das Thema Green-IT, das als ein Hauptthema des Veranstalters genannt wird, wirklich? Ulrich Spaan: Bisher im Vergleich zu anderen Bereichen des Handels wie Beleuchtung oder Kühlung und Klimatisierung eine eher geringe. Es gibt zwar bereits erste vorzeigbare Projekte, für viele Retailer ist das Thema Energieeffizienz in der IT aber eher eine Art Standardvoraussetzung bei der Neuanschaffung von Hardware, die aber (noch) keine strategische Bedeutung hat. Wir gehen allerdings davon aus, dass die Relevanz von "grünen" Themen auch in der Handels-IT in den nächsten Jahren deutlich zunehmen wird. TW: Welche Rolle wird das Thema RFID spielen? Ulrich Spaan: RFID ist inzwischen bei vielen Ausstellern in das Lösungsportfolio integriert worden. Da die großen Investitionsschübe bisher noch ausgeblieben sind, ist das Thema in der Öffentlichkeit zwar nicht mehr ganz so präsent, wird aber von etlichen Handelsunternehmen vor allem aus dem Textilbereich kontinuierlich weiterverfolgt. Wir erwarten in den nächsten Jahren den Durchbruch vor allem bei vertikal organisierten Firmen, welche die gesamte Prozesskette bis hin zur Produktion kontrollieren. Mit diesem Fokus werden auch zahlreiche Aussteller ihre RFID-Lösungen zeigen - das Thema "Quellensicherung" ist in diesem Zusammenhang auch zu nennen TW: Welche Herausforderungen kommen auf den Handel beim Thema Zahlungsabwicklung zu? Ulrich Spaan: Die Vielfalt der auf dem Markt befindlichen Zahlungsmöglichkeiten ist in den letzten Jahren deutlich größer geworden. Jedes Handelsunternehmen muss nun für sich selbst entscheiden, ob z.b. Fingerprint-Payment, Kontaktlose Kartenzahlung oder sogar Mobile Payment einen so hohen Nutzen versprechen, dass es sich lohnt, in Pilotprojekte zu investieren. Aus internationaler Perspektive werden Themen wie die Vereinheitlichung des Europäischen Zahlungsverkehrs, Stichwort SEPA, sowie die Sicherheit im Zahlungsverkehr tangierende Themen wie PCI den Handel auch in den nächsten Jahren stark beschäftigen. TW: Welche IT-Investitionen sollte der Handel in keinem Fall auf die lange Bank schieben? Ulrich Spaan: Alle Investitionen, die strategischen Charakter haben und entweder hohes Optimierungspotenzial bergen oder die Qualtität des Kundenservice in hohem Maße verbessern. Dies zum Beispiel Investitionen in neue Warenwirtschaftssysteme, Kassenhard- und Software, der Auf- und Ausbau von webbasierten Mitarbeiter- und Lieferantenportalen und die weitere Zentralisierung von Filialapplikationen. TW: Wie sieht aus technologischer Sicht der Handel der Zukunft aus? Urlich Spaan: Webtechnologien werden eine immer größere Rolle spielen. Künftig werden aus unserer Sicht alle Filialen ständig online mit der Zentrale verbunden sein. Die Filialmitarbeiter können (auch mobil) selektiv auf zentral gelagerte Informationen zurückgreifen, dadurch werden viele Prozesse beschleunigt und die Beratungsqualität erhöht. Generell wird die Zentralisierung von Filialsystemen weiter zunehmen Die Interaktion mit dem Kunden in den Filialen über Mobiltelefon, interaktive Displays und Schaufenster usw. wird zunehmen. Mit der weiteren Ausbreitung von Self-Checkouts und Self Scanning wird sich die Checkout-Zone in den Filialen strukturell immer mehr verändern. Der Automatisierungsgrad in den Filialen wird steigen (z.b. beim Bargeldhandling), dadurch werden aber auch die Systemlandschaften komplexer und die Abhängigkeit von technologischen Anwendungen größer. Die Minimierung von Systemfehlern und -ausfällen wird eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Eurocis will Handels-IT-Experten nach Düsseldorf locken Anfang März stehen für die IT-Branche zwei Höhepunkte des Jahres im Kalender. Während sich in Hannover auf der Cebit die internationale Informationstechnologie-Branche trifft (2. bis 6. März), werden sich vom 2. bis zum 4. März auf dem Messegelände Düsseldorf die Spezialisten für Handels-IT über die neuesten Produkte und Trends in ihrer Branche austauschen. Rund 200 Aussteller aus 30 Ländern werden von der Messe Düsseldorf, dem Veranstalter des jährlich stattfindenden Euroshop-Ablegers, erwartet. Sie werden in Halle 14 eine Nettofläche von gut 5000m² belegen. Mit diesen Daten befinde man sich etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die Eurocis begreift sich als europäische Messe - ist aber stolz, dass in diesem Jahr auch drei Aussteller aus Südkorea mit von der Partie sein werden. Rund 5000 Fachbesucher werden an den drei Tagen in Düsseldorf erwartet. Für den Veranstalter sind vor allem Green-IT und Zahlungssysteme Themen, die eine große Rolle während der Messe spielen dürften. Vor allem aus Sicht der Modebranche dürfte interessant sein, was die Aussteller im Bereich RFID präsentieren werden. Weitere wichtige Themen der Handels- und speziell der Fashionbranche dürften aber auch Personaleinsatzplanung, Kundenbeziehungsmanagement und Flächenbewirtschaftung werden. Im Bereich der Kassensysteme darf man auf neue Selbstzahlerkassenlösungen gespannt sein. "Die Eurocis zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie rasant die Entwicklungen im Bereich IT voranschreiten und wie hoch der Bedarf an Speziallösungen gerade im Handel ist", saht Wilhelm Niedergöker, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. Er sit überzeugt, dass der Zuspruch genauso so gut sein werde wie bei den vorherigen Veranstaltungen. "Aktuelle Umfragen des EHI Retail Intituts belegen, dass der Handel trotz der aktuelle schwierigen Situation in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen im Bereich IT und Sicherheit plant." Die Eurocis ist für Fachbesucher von Dienstag (2. März) bis Donnerstag (4. März) von jeweils 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet beim Kauf vor Ort 20 Euro, die Zwei-Tages-Karte 35 Euro. |











