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ANWR: Nächste Phase für Schuhe.de


Eine Bühne, um sich digital darzustellen - das war schuhe.de bislang für die meisten teilnehmenden Schuhhändler. Direkt verkauft haben bis jetzt nur teilnehmende Online-Händler. Das soll sich ab sofort ändern. Mit schuhe.de-connect geht die Mainhausener ANWR Group einen Schritt weiter in Richtung Vernetzung von stationärem und Online-Handel.
 
Günter Althaus
Günter Althaus
In der Woche nach der Düsseldorfer Schuhmesse GDS soll die neu aufgebaute, responsive Website ans Netz gehen, die am Dienstagabend der Branche vorgestellt wurde. Sie soll es auch kleineren Schuhhändlern erlauben, nicht nur im World Wide Web mit einer Visitenkarte sichtbar zu werden, sondern dort auch ihr Sortiment in Echtzeit abzubilden und Umsatz zu generieren. "Wir glauben an den mittelständischen Fachhandel und wollen Leerverkäufe so weit es geht reduzieren, egal, ob online oder stationär", sagt Günter Althaus, Vorstandsvorsitzender der ANWR Group.
 
Vor drei Jahren hatte der Mainhausener Einkaufsverbund mit der Plattform schuhe.de den Grundstein für die Online-Präsenz mittelständischer Anschlusshäuser gelegt. Jetzt, in Phase 4, geht es darum, Umsatz zu generieren. Derzeit betreiben 1300 Filialen mindestens einmal am Tag Datenaustausch mit schuhe.de, davon sind über 600 mit einer Click & Collect-Funktion angeschlossen und gut 330 mit Verkaufsfunkion.
 
In einem Pilotprojekt wird momentan ausprobiert, ob sich die Warenbestände unterschiedlicher Händler künftig miteinander verknüpfen lassen. "Die Verfügbarkeit von Größen reicht schon jetzt weit über die anderer Marktplätze hinaus", so Alexander Hock, Geschäftsführer ANWR Media.

10.02.2016Redakteur: Gudrun Allstädt
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