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Abercrombie & Fitch drosselt Expansion


Der US-Modefilialist Abercrombie & Fitch kommt international nicht so gut voran wie geplant und musste in dieser Woche Prognosen und Pläne revidieren. Für das zweite Halbjahr des Geschäftsjahrs 2012/13 werde nun mit einem Rückgang des flächenbereinigten Umsatzes von 10% gerechnet, teilte das Unternehmen mit. Der Gesamtumsatz der Gruppe hat zwar im zweiten Quartal, das am 30. Juli endete, nach vorläufigen Zahlen um 4% auf 951 Mill. Dollar (768 Mill. Euro) zugelegt. Flächenbereinigt sank der Umsatz allerdings um 10%.  
 
Mit einer starken internationalen Expansion wollte das Unternehmen aus New Albany/Ohio ursprünglich rückläufige Erlöse im Heimatmarkt auffangen. Zwar stiegen die Auslandserlöse im Quartal insgesamt um 31% auf rund 303 Mill. Dollar (249 Mill. Euro), aber dieses Wachstum wurde ausschließlich durch Neueröffnungen erzielt. Auf gleicher Fläche schrumpften sie um 26%, während im Heimatmarkt USA die flächenbereinigten Umsätze um 5% zurückgingen.

Als Konsequenz wird nun die Zahl der für dieses Jahr geplanten Hollister-Neueröffnungen im Ausland von 40 auf 30 Stores reduziert und die Expansion mit Flagship-Stores – mit Ausnahme von Schanghai – auf Eis gelegt. „Die makroökonomischen Bedingungen sind während des Quartals äußerst herausfordernd geblieben – vor allem in Europa, aber zunehmend auch in den USA″, erklärte CEO Mike Jeffries. „Wir müssen deshalb in der Planung von Neueröffnungen äußerst diszipliniert vorgehen. Wir werden nur Läden eröffnen, von denen wir überzeugt sind, dass sie eine höhere Rendite abwerfen als andere Geldanlagen.″

03.08.2012Redakteur: Ulrike Howe
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