Adidas verschärft Vertriebsregeln
Im eigenen Adidas-Store lässt sich die Ware am besten präsentieren.s-Store Adidas untersagt den Händlern ab dem 1. Januar 2013, seine Sportartikel über Onlineplattformen wie Amazon oder Ebay zu verkaufen. Die entsprechende Mitteilung zu den neuen E-Commerce-Bedingungen haben die Händler in den vergangenen Wochen erhalten, sagte eine Unternehmenssprecherin.
"Wir unterstützen natürlich nach wie vor den Vertrieb über die Webseiten von Handelspartnern wie Sport Scheck oder Intersport", sagte die Sprecherin. Die Änderungen betreffen die offenen Marktplätze. Der Sportartikelhersteller will erreichen, dass seine Produkte auf den Webseiten "angemessen präsentiert" werden. Beispielsweise sollen beim Artikel die richtigen Produktinfos stehen. Das Unternehmen verfolge mit der Strategie außerdem das Ziel, die Marken der Adidas-Gruppe zielgruppengerechter zu entwickeln und zu positionieren.
Wie zu hören ist, sollen die neuen E-Commerce-Richtlinien den Handelspartnern auch untersagen, bei Google auf Adidas zu bieten und so die Werbepreise hochzutreiben. Denn je mehr Händler die oben platzierten Werbeanzeigen-Anzeigen schalten, desto teurer werden sie – auch für das Herzogenauracher Unternehmen´selbst. Zu "diesen Details" wollte sich Adidas am Mittwoch allerdings nicht äußern.
"Vom Handel haben wir bereits positives Feedback auf die neuen E-Commerce-Richtlinien bekommen", sagt die Unternehmenssprecherin. Die Anweisung, die Adidas-Ware künftig nicht mehr auf Ebay und Amazon zu verkaufen, ist nicht die erste verschärfte Vertriebsregel des Unternehmens. Eine ähnliche Regelung setzte der Sportartikelhersteller bereits im stationären Handel durch und kappte den Vertrieb über Einzelhandelsketten.












