Advent vor Douglas-Übernahme
Der Aufsichtrat des Hagener Handelskonzerns Douglas, zu dem der Modefilialist AppelrathCüpper gehört, soll am Montag unter Vorsitz von Jörn Kreke über ein Übernahmeangebot des US-Investors Advent International entscheiden. Laut Medienberichten haben sich Advent und die Douglas-Gründerfamilie Kreke bereits grundsätzlich darüber geeinigt, das Unternehmen von der Börse zu kaufen. Über den Preis werde bis zuletzt verhandelt, er dürfe zwischen 36 und 40 Euro pro Aktie liegen. Ein Preis von mehr als 38 Euro pro Aktie - dies entspräche einer Bewertung des Unternehmens von 1,5 Mrd. Euro – sei jedoch unwahrscheinlich, wird eine vertraute Person zitiert.
In Vorverhandlungen habe sich Advent von dem größten Douglas-Eigner, dem Lebensmittel- und Schifffahrtskonzern Oetker, einen Anteil von 26% gesichert und zudem eine Vereinbarung zum Kauf des Anteils des Drogisten Erwin Müller getroffen. Er hält 11% und zusätzliche Optionen, wodurch die Erwin Müller-Holding auf 25% kommt. Die Kreke-Familie hält rund 13% an Douglas und wolle diesen Anteil im Zuge der Übernahme erhöhen, heißt es weiter. Am Ende wolle die Kreke-Familie rund 20% der Anteile halten, den Rest solle Advent übernehmen. Am Freitag schloss die Douglas-Aktie bei 34,80 Euro, legte am Montag vorbörslich bereits über 6% zu.
Die mutmaßlichen neuen Eigner dürften Douglas in ihrer jetzigen Struktur eher erhalten als zerschlagen, heißt es aus informierten Kreisen, zumal die Kreke-Familie für das operative Geschäft verantwortlich bleiben soll. Advent gilt als erfahren mit Sanierungen und Repositionierungen im Handel. So hat der Investor Ende 2010 den Textilfilialisten Takko übernommen und im Februar 2011 an Apax Partners verkauft. Bereits früher hatte sich Advent beim US-Mode-Filialisten Charlotte Russe und dem französischen DOB-Unternehmen Gérard Darel eingekauft.
In Vorverhandlungen habe sich Advent von dem größten Douglas-Eigner, dem Lebensmittel- und Schifffahrtskonzern Oetker, einen Anteil von 26% gesichert und zudem eine Vereinbarung zum Kauf des Anteils des Drogisten Erwin Müller getroffen. Er hält 11% und zusätzliche Optionen, wodurch die Erwin Müller-Holding auf 25% kommt. Die Kreke-Familie hält rund 13% an Douglas und wolle diesen Anteil im Zuge der Übernahme erhöhen, heißt es weiter. Am Ende wolle die Kreke-Familie rund 20% der Anteile halten, den Rest solle Advent übernehmen. Am Freitag schloss die Douglas-Aktie bei 34,80 Euro, legte am Montag vorbörslich bereits über 6% zu.
Die mutmaßlichen neuen Eigner dürften Douglas in ihrer jetzigen Struktur eher erhalten als zerschlagen, heißt es aus informierten Kreisen, zumal die Kreke-Familie für das operative Geschäft verantwortlich bleiben soll. Advent gilt als erfahren mit Sanierungen und Repositionierungen im Handel. So hat der Investor Ende 2010 den Textilfilialisten Takko übernommen und im Februar 2011 an Apax Partners verkauft. Bereits früher hatte sich Advent beim US-Mode-Filialisten Charlotte Russe und dem französischen DOB-Unternehmen Gérard Darel eingekauft.
















