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Amazon: Neue Regeln für Marktplatz-Partner


Amazon hat die Retouren-Richtlinien seiner Marktplatz-Partner verschärft. „Wenn Sie Ihre Produkte auf einem internationalen Marktplatz anbieten, müssen Sie den Kunden entweder eine lokale Rücksende-Adresse im Land des betreffendes Marktplatzes oder die kostenlose Rücksendung anbieten“, heißt es im Verkäufer-Bereich des weltgrößten Online-Händlers. Wer dieser Aufforderung nicht bis zum 12. März folge, könne seine Verkaufslizenz verlieren.

Amazon empfiehlt seinen Händlern daher, die Rücksendekosten in ihre Preiskalkulation einzubeziehen. Ratsam sei auch die Einschaltung von Dienstleistern, die die grenzübergreifende Retourenabwicklung übernehmen. Die Firma Sales Supply hat darauf sofort reagiert und den „Amazon International Return Service“ eingeführt.

Amazon ist mit Abstand der größte Online-Händler in Deutschland. 2014 steigerte der US-Konzern seinen Umsatz hierzulande um rund 13% auf umgerechnet 10,45 Mrd. Euro (11,9 Mrd. Dollar). Allerdings sind in der Umsatzzahl auch die Erlöse der Amazon-Ableger Javari (Schuhe) und BuyVIP (Shopping-Club) enthalten. Hinzu kommen die Erlöse aus dem Service-, Marktplatz- und Auslandsgeschäft von Amazon Deutschland. 2013 hatte sich der hiesige Umsatz noch um 21% erhöht.

25.02.2015Redakteur: Bert Rösch
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