Arrow: Fehlschlag in Deutschland
Der New Yorker Bekleidungskonzern PVH hat es nicht geschafft, mit der Marke Arrow auf dem in Deutschland hart umkämpften Hemdenmarkt Fuß zu fassen. PVH-Europachef Michael Arts sucht einem Pressebericht zufolge für die Hemdenmarke Arrow nach der fehlgeschlagenen Eroberung in Eigenregie jetzt einen Lizenzpartner. "Wir informieren darüber, sobald die Entscheidung gefallen ist", sagte er dem Handelsblatt. Die Europazentrale des Konzerns in Amsterdam wollte den Bericht am Donnerstag noch nicht kommentieren.
Dabei waren die Erwartungen groß, als der US-Konzern Anfang 2011 die Regale von Filialisten wie P&C, Breuninger und Hirmer erobern wollte – nachdem PVH zuvor schon einmal mit einem Partner zusammengearbeitet hatte. Secon hatte damals ohne Erfolg versucht, die Marke mit dem Pfeil als Komplett-Kollektion zu vermarkten. Vor dem Neustart 2011 gab sich Europachef Arts siegessicher: „Der Pfeil steht für Stärke, Präzision und Fokussierung. Er symbolisiert das Lernen aus der Vergangenheit und zukunftsorientiertes Handeln.“ Arrow wollte sich zunächst als Hemdenspezialist etablieren, hielt aber auch eine Sortimentserweiterung in Richtung Strick für möglich.
Auch innerhalb des US-Konzerns schwächelte die amerikanische Traditionsmarke zuletzt: Wachstumsmotoren wie Tommy Hilfiger und Calvin Klein ließen den Konzernerlös im ersten Quartal 2012 (29.4.) um 4,3% auf 1,43 Mrd. Dollar (114 Mrd. Euro) steigen. Die Heritage Brands, zu denen Arrow zählt, liefen dagegen schlechter: Ihr Umsatz sank um 3% auf knapp 395 Mill. Dollar.
Dabei waren die Erwartungen groß, als der US-Konzern Anfang 2011 die Regale von Filialisten wie P&C, Breuninger und Hirmer erobern wollte – nachdem PVH zuvor schon einmal mit einem Partner zusammengearbeitet hatte. Secon hatte damals ohne Erfolg versucht, die Marke mit dem Pfeil als Komplett-Kollektion zu vermarkten. Vor dem Neustart 2011 gab sich Europachef Arts siegessicher: „Der Pfeil steht für Stärke, Präzision und Fokussierung. Er symbolisiert das Lernen aus der Vergangenheit und zukunftsorientiertes Handeln.“ Arrow wollte sich zunächst als Hemdenspezialist etablieren, hielt aber auch eine Sortimentserweiterung in Richtung Strick für möglich.
Auch innerhalb des US-Konzerns schwächelte die amerikanische Traditionsmarke zuletzt: Wachstumsmotoren wie Tommy Hilfiger und Calvin Klein ließen den Konzernerlös im ersten Quartal 2012 (29.4.) um 4,3% auf 1,43 Mrd. Dollar (114 Mrd. Euro) steigen. Die Heritage Brands, zu denen Arrow zählt, liefen dagegen schlechter: Ihr Umsatz sank um 3% auf knapp 395 Mill. Dollar.












