Bezahlen per Handy kommt
Die Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone und O2 wollen im Herbst ein Mobile Payment-System einführen, mit dem Kunden ihre Einkäufe per Handy bezahlen können. Das bestätigte ein Sprecher der O2-Mutter Telefónica Deutschland auf Anfrage. Das System eigne sich prinzipiell für alle Handelsbranchen, auch für Mode. Kooperationspartner stünden noch nicht fest. Das Interesse im deutschen Handel sei aber groß.
Für die Abwicklung brauchen die Händler einen Kassen-Terminal, das mit der Lösung Mpass ausgestattet ist. Separate Geräte seien nicht nötig. Die Aufrüstung soll ausschließlich im Rahmen des regelmäßigen Austauschs der Terminals erfolgen. Die Kunden benötigen wiederum Handys, die mit einem Nearfield Communication-Chip (NFC) ausgerüstet sind. Diese sind laut Telefónica bereits in etwa 40 verschiedenen Endgeräten eingebaut. Notfalls könnten die Kunden NFC-Sticker an der Außenhülle oder im Akkufach ihres Handys anbringen. Anschließend hält der Kunde das Handy kontaktlos an ein Lesegerät des Händlers. Die Abbuchung erfolgt über das Lastschriftverfahren.
Visa und Mastercard bieten das kontaktlose Bezahlen bereits über Kreditkarten an. Auf das gleiche Prinzip setzt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Er testet seit April in der Region Hannover-Braunschweig-Wolfsburg das System Girogo, das das Bezahlen über EC-Karten ermöglicht.
Der Handelsverband HDE begrüßt die Ankündigungen der Anbieter, in mobile Bezahlsysteme einsteigen zu wollen. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, so HDE-Zahlungssystemexperte Ulrich Binnebößel. Es reiche allerdings nicht, bekannte Zahlungssysteme mit einer Kontaktlos-Technologie auszurüsten oder auf das Smartphone zu bringen. „Vielmehr sind neue Geschäftsmodelle gefragt, die mit den etablierten und vor allem kostengünstigen Systemen konkurrieren können“, so Binnebößel.
Für einen langfristigen Erfolg sei außerdem der Einsatz von einheitlichen Standards wichtig, insbesondere gelte dies bei notwendigen Hardware-Installationen. Gefragt sei ein technisch einfaches, leicht verständliches Verfahren, welches eine schnelle und unkomplizierte Kassenabwicklung ermögliche.
Für die Abwicklung brauchen die Händler einen Kassen-Terminal, das mit der Lösung Mpass ausgestattet ist. Separate Geräte seien nicht nötig. Die Aufrüstung soll ausschließlich im Rahmen des regelmäßigen Austauschs der Terminals erfolgen. Die Kunden benötigen wiederum Handys, die mit einem Nearfield Communication-Chip (NFC) ausgerüstet sind. Diese sind laut Telefónica bereits in etwa 40 verschiedenen Endgeräten eingebaut. Notfalls könnten die Kunden NFC-Sticker an der Außenhülle oder im Akkufach ihres Handys anbringen. Anschließend hält der Kunde das Handy kontaktlos an ein Lesegerät des Händlers. Die Abbuchung erfolgt über das Lastschriftverfahren.
Visa und Mastercard bieten das kontaktlose Bezahlen bereits über Kreditkarten an. Auf das gleiche Prinzip setzt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Er testet seit April in der Region Hannover-Braunschweig-Wolfsburg das System Girogo, das das Bezahlen über EC-Karten ermöglicht.
Der Handelsverband HDE begrüßt die Ankündigungen der Anbieter, in mobile Bezahlsysteme einsteigen zu wollen. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, so HDE-Zahlungssystemexperte Ulrich Binnebößel. Es reiche allerdings nicht, bekannte Zahlungssysteme mit einer Kontaktlos-Technologie auszurüsten oder auf das Smartphone zu bringen. „Vielmehr sind neue Geschäftsmodelle gefragt, die mit den etablierten und vor allem kostengünstigen Systemen konkurrieren können“, so Binnebößel.
Für einen langfristigen Erfolg sei außerdem der Einsatz von einheitlichen Standards wichtig, insbesondere gelte dies bei notwendigen Hardware-Installationen. Gefragt sei ein technisch einfaches, leicht verständliches Verfahren, welches eine schnelle und unkomplizierte Kassenabwicklung ermögliche.












