Rund zwei Monate nach dem Richtfest und knapp ein Jahr vor der Eröffnung des Gebäude-Ensembles
Bikini Berlin präsentieren sich vor der Baustelle am Berliner Bahnhof Zoo potenzielle Mieter in einer Temporary Shopping Gallery. Dafür wurden drei jeweils 15m² große Übersee-Container zu Stores umfunktioniert. Dort werden in limitierter Auflage eigens für Bikini Berlin gefertigte Teile von Berliner Designern angeboten. Dabei sind Shoulderbags aus recyceltem Segeltuch von Canvasco, T-Shirts des Newcomer-Labels Est.In Hell und Triangle-Strick-Schals aus Kaschmir, die Lala Berlin für das Projekt entworfen hat. Weitere Bikini Berlin-Produkte aus weiteren Kooperationen sollen noch in diesem Jahr folgen. Auch Anbieter wie der Bike Shop Two Weels Good, das innovative Food-Label The Deli Garage und die umweltfreundliche Pflegeserie Stop The Water While Using Me erhalten Flächen in den Containern. Daneben fungiert ein original amerikanisches Airstream als mobiles, individuelles Pop-Up-Restaurant.
Die präsentierten Labels haben allerdings noch keine Verträge für Stores im derzeit von der Bayerischen Hausbau erbauten Shoppingkomplex unterschrieben. Bisher sind lediglich elf Mieter bekannt. Dazu gehört der Berliner Händler Andreas Murkudis, der mit seinem hochwertigen Multilabel-Sortiment auf 1000m² der bislang einzige Textilanbieter ist, Betreiber aus dem Gastronomie- und Lebensmittelbereich, der Souvenir- und Merchandisingartikel-Shop Max 2001 und Cyberport mit seinem digitalem Lifestyle. Damit sind nach Angaben der Bayerischen Hausbau knapp 58% der 25.000m² umfassenden Flächen mit Einzelhandel, Gastronomie und Entertainment belegt.