Bio-Baumwollproduktion sinkt um 35%
Die Bio-Baumwollproduktion ist in der Saison 2011/12 um 35% auf rund 151.000 Tonnen (Vorjahr rund 241.000 Tonnen) gesunken. Damit liegt der Anteil von Bio-Baumwolle an der gesamten Baumwollproduktion nur noch bei 0,7%, wie aus dem aktuellen Farm & Fiber Report der US-Non-Profit-Organisation Textile Exchange hervorgeht. Zum Vergleich: In der Saison 2010/11 hatte Organic Cotton noch einen Anteil von 1,1%.
Hauptgrund für das Minus ist die Situation in Indien, dem größten Anbauland für Bio-Baumwolle. Dort ist die Produktion um 47% zurückgegangen. Verwunderlich sei das nicht, heißt es. Vor zwei Jahren ist das Land in die Kritik geraten, da im großen Stil indische Baumwolle als „organisch“ verkauft wurde, obwohl sie Spuren von gentechnisch veränderter Rohware enthielt. Als Reaktion darauf wurden die Richtlinien und die Kontrollen extrem verschärft.
Die Experten sehen in den kommenden Jahren aber ein noch viel größeres Problem. Es werde immer schwieriger, Saatgut zu finden, das nicht genmanipuliert ist. Aus diesem Grund hätten sich viele Bauern aus der Bio-Produktion zurückgezogen, heißt es von Textile Exchange.
Hauptgrund für das Minus ist die Situation in Indien, dem größten Anbauland für Bio-Baumwolle. Dort ist die Produktion um 47% zurückgegangen. Verwunderlich sei das nicht, heißt es. Vor zwei Jahren ist das Land in die Kritik geraten, da im großen Stil indische Baumwolle als „organisch“ verkauft wurde, obwohl sie Spuren von gentechnisch veränderter Rohware enthielt. Als Reaktion darauf wurden die Richtlinien und die Kontrollen extrem verschärft.
Die Experten sehen in den kommenden Jahren aber ein noch viel größeres Problem. Es werde immer schwieriger, Saatgut zu finden, das nicht genmanipuliert ist. Aus diesem Grund hätten sich viele Bauern aus der Bio-Produktion zurückgezogen, heißt es von Textile Exchange.












