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Blutsgeschwister: Umstrukturierung abgeschlossen


Nihat Dal
Nihat Dal
Nihat Dal ist neuer Vertriebsleiter der Blutsgeschwister GmbH in Berlin. Der 39-Jährige, der zuletzt NOS-Produktmanager bei Zero Clothing in Bremen war, folgt auf Ute Meinhardt, die aufgrund des Umzugs von Blutsgeschwister von Stuttgart nach Berlin eine andere Aufgabe innerhalb des Unternehmens übernehmen wird.
 
Davor leitete Dal die Bereiche Business Development und NOS bei der Olsen GmbH. Zu seinen weiteren Stationen gehören Tom Tailor, S.Oliver und die CBR Fashion Group, wo er in verschiedenen Führungspositionen bei Street One und Cecil tätig war, bevor er zum Vertriebsmanager der Marke One Touch berufen wurde.

Damit seien die Umstrukturierungen bei dem Designerlabel, die mit dem Wechsel an den neuen Firmensitz in Kreuzberg anstanden, jetzt weitgehend abgeschlossen. Erst vor einem Monat war Marion Meyer-Arendt als Head of Retail ins Unternehmen gekommen.

Seit Februar sind alle 30 Mitarbeiter und die Geschäftsführung mit Karin Ziegler und Stephan Künz im Headquarter in Berlin Kreuzberg vereint. Ziegler, die  Blutsgeschwister 2001 gründete, war schon 2008 mit dem Designbüro nach Berlin gezogen. Künz, der 2010 ins Unternehmen kam, betreute von Stuttgart aus Vertrieb, Verwaltung und Finanzen. „Der Zusammenschluss war notwendig um den Austausch von Produktentwicklung, Design, Vertrieb, Retail, Multichannel und Marketing weiter zu stärken und die Bereiche noch enger miteinander zu verzahnen“, erklärt Ziegler.

Blutsgeschwister beliefert derzeit nach eigenen Angaben rund 280 Kunden in Deutschland und weitere Händler in Österreich, der Schweiz, Benelux, den Niederlanden, Skandinavien, Spanien und Italien, zum Teil über Distributoren. Starke Partner seien hierzulande ey Linda, SportScheck, Conleys und Fast Forward. Außerdem gibt es 15 eigene Läden, wobei der knapp 180m² große Pop-up-Store im Bikini Berlin in einen permanenten Laden umgewandelt werden soll.

„Deutschland ist unser Heimatmarkt. Hier sehen wir weiterhin unser größtes Potenzial. Wir sind überzeugt dass die Nachfrage nach unseren unverwechselbaren Mustern und unkonventionellen Material- und Schnittkombinationen in Zeiten der uniformierten Einheitsware weiter wächst. Wir spüren bei unseren Partnern und Endkunden ein deutliches Bedürfnis nach unserer „Feel-Good Couture", so Ziegler. Die Umsätze seien 2015 um 2,5% auf 12,4 Mill. Euro gestiegen.
09.03.2016Redakteur: Kirsten Reinhold
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