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Brennet verhandelt über Sozialplan


Die Brennet GmbH verhandelt über einen Sozialplan für die 300 Beschäftigten in den beiden Werken in Wehr und Brennet. Über den Stand der Gespräche wurde bisher nichts bekannt. Übereinstimmenden Berichten in den regionalen Medien zufolge hat das Textilunternehmen bislang weder bestätigt noch dementiert, dass die Werke geschlossen werden sollen. Weder ein Vertreter der Brennet-Geschäftsführung noch der Betriebsratsvorsitzende waren am Freitag zu erreichen. Die Brennet GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der Brennet AG. Am Standort Wehr sind die Garnfärberei und die Weberei angesiedelt, in Brennet sitzen Veredlung, Lager, Verwaltung und Versand. Der Hauptsitz der AG ist in Bad Säckingen. Bereits zum Ende des vergangenen Jahres wurde die Spinnerei in Hausen geschlossen. Grund dafür waren „Schwierigkeiten“ nach einem Großbrand im Mai 2011.
 
Wie außerdem jetzt erst bekannt wurde, hat der stellvertretende Vorstandschef Werner Ritzi die Brennet AG im vergangenen Winter verlassen. Er war seit 2002 als Vorstand bei dem vollstufigen Textilunternehmen für Finanzen und Administration zuständig. Im Januar 2005 wurde er zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Auskünfte über seinen Nachfolger wollte das Unternehmen auf Nachfrage nicht geben. 2010 erlöste Brennet 46 Mill. Euro. 2003 lagen die Umsätze noch bei rund 72 Mill. Euro.

25.05.2012Redakteur: Ulrike Wollenschlaeger
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