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Christopher & Banks weist Angebot ab


Der Vorstand des US-Modefilialisten Christopher & Banks aus Plymouth/Minnesota hat ein Übernahmeangebot des US-Hedgefonds Aria Partners abgelehnt. Der in Boston und Los Angeles ansässige Hedgefonds, der bisher rund 4% an Christopher & Banks hält, bot Anfang Juli 64,2 Mill. Dollar (52 Mill. Euro) für die verbleibenden Anteile an dem DOB-Einzelhändler. Ziel sei es, das schwächelnde Unternehmen wieder auf den richtigen Kurs zu bringen, hieß es. 

Christopher & Banks wies das Angebot nun als zu niedrig zurück. „Eine gewissenhafte Prüfung des Angebots ergab, dass es nicht den vollen, langfristig angestrebten Wert des Unternehmen reflektiert, den die Aktionäre angesichts der neuen Strategie von Christopher & Banks erwarten“, erklärte das Unternehmen die Entscheidung. 
   
Christopher & Banks führt 658 Läden in 44 US-Staaten und ist auch online aktiv. Für die 48 Wochen zwischen dem 26. Februar 2011 und dem 18. Januar 2012 meldet das Unternehmen, das vor rund einem Jahr seinen Berichtsrhythmus geändert hatte, einen Umsatzrückgang um 7,8% auf knapp 413 Mill. Dollar und einen Nettoverlust von 71 Mill. Dollar. Laut Christopher & Banks werden seit Anfang des Jahres neue Marketing- und Merchandising-Strategien umgesetzt, die inzwischen erste Erfolge zeigen. Für das zweite Halbjahr 2012 erwartet das Unternehmen höhere Umsätze, steigende Margen und einen verbesserten Cash-flow.

09.07.2012Redakteur: Ulrike Howe
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