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Création Gross mit ambitionierten Zielen


Der Hersbrucker HAKA-Spezialist Création Gross will in den kommenden fünf Jahren den Umsatz auf 100 Mill. Euro steigern - 2015 wurden 65 Mill. Euro erlöst. In der sogenannten Agenda 2020 haben Managing Partner Thomas Steinhart und General Manager Ralph Böhm gemeinsam mit den Gesellschaftern des Unternehms die Ziele und Strategien des Unternehmens neu definiert. Im Mittelpunkt steht die klare Trennung der beiden Labels Carl Gross und CG - Club of Gents.

Carl Gross wird als Produktmarke mit den Kernkompetenzen Anzug, Sakko, Mantel und Weste positioniert. Allen voran soll hier die neue Kapselkollektion Black Line das Label Carl Gross als Einstiegspreislage in den Premiumsegmenten für den Handel noch attraktiver machen. Das Label CG - Club of Gents soll dagegen als Lifestyle-Marke weiter ausgebaut werden. „Um hier das Wachstum weiter zu forcieren, werden wir auch kräftig in Social Media-Aktivitäten investieren und mit der neuen Kampagne #maennerfreundschaft versuchen, die Bekanntheit des Labels massiv zu erhöhen”, so Steinhart. Guerilla-Aktionen und ein unkonventionelles Point-of-Sale-Marketing sollen zahlreiche Social Media-Strategien wie die Produktion eines Films für Video-Plattformen wie Youtube flankieren.

Für die Realisierung der Agenda 2020 werden laut Steinhart in den kommenden zehn Jahren etwa 10 Mill. Euro investiert. Etwa 400.000 Euro davon fließen in die Kampagne #maennerfreundschaft. Über allem steht dabei die Stärkung der Beziehung zu den Wholesale-Partnern. Eigener Retail stehe zurzeit nicht auf der Agenda, so General Manager Böhm. Der Exportanteil des Unternehmens soll in den kommenden Jahren von 45% auf 50% ausgebaut werden. Über neue Kooperationen mit Agenten in Ländern wie Italien, Großbritannien, Frankreich, Schweden und dem Nahen Osten versprechen sich die Hersbrucker überdurchschnittliche Umsatzzuwächse.

21.03.2016Redakteur: André Bangert

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