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Die Umsätze in der 12. Woche: Minus 16%


Das konnte ja nichts werden. Osterferien, ein Verkaufstag weniger und ein bundesweit durchwachsenes Wetter – da war ein kräftiges Minus quasi programmiert. Und so kam es auch: Wie der TW-Testclub für die 12. Kalenderwoche ermittelte, sanken die Umsätze im stationären Modehandel um 16%. Nach einer überdurchschnittlichen Vorlage von plus 4% im Vorjahreszeitraum. „Noch nie hat eine Osterwoche so enttäuscht wie diese“, beklagt ein bayerischer Händler. „Auch wenn der Donnerstag und der Samstag spitze waren. Die restliche Woche war umso schlechter.“ Das zweistellige Minus zieht sich durch fast alle Kategorien des Modehandel-Panels. Am stärksten war das Konsumgenre betroffen, das ein Minus von 31% hinnehmen musste. Auf einen ähnlich schlechten Wert kamen die Händler, die außerhalb von Städten angesiedelt sind. Bei ihnen gingen die Erlöse im Schnitt um 30% zurück. Im Ortsvergleich galt die Regel: Je kleiner die Stadt, desto schlechter die Umsätze: In den Großstädten ab 100.000 Einwohner sanken die Erlöse um 15%. Danach ging es konstant bergab. Bis auf minus 19% in den Kleinstädten (bis 10.000 Einwohner).

Ein kleiner Trost sind die durchweg positiven Prognosen für den April: 80% der befragten Modehändler gehen davon aus, dass die Umsätze im Vorjahresvergleich steigen. „Fünf Samstage und kein Ostern – da sollte doch etwas gehen!“, sagt ein Händler aus Schleswig-Holstein.



29.03.2016Redakteur: Bert Rösch

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