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Engelhorn baut Schmuck-Kompetenz aus


In prominenter Lage im Erdgeschoss seines Haupthauses hat Engelhorn, Mannheim, eine eigenständige Schmuck-Fläche eingerichtet. Der 180m² große Bereich zwischen Hauptkasse und dem Shop von Dorothee Schumacher – bis vor kurzem dem Sortiment von Tommy Hilfiger vorbehalten – nutzen die Mannheimer jetzt, um in lichter, feminin gestalteter Atmosphäre rund 15 Modeschmuck- und Echtschmuck-Kollektionen zu präsentieren, arrangiert etwa in Vitrinen, wie man es von den wegeweisenden, internationalen Department-Stores wie Liberty London kennt. „Wir haben uns aus allen Ecken das Beste abgeschaut“, sagt Engelhorn-Geschäftsführerin Jutta Blüthner. Drei Mitarbeiter wurden eigens für die neue Fläche eingestellt.
 
Auf Basis der Erfahrungen nach den ersten drei Monaten soll das Schmuck-Sortiment sukzessive ausgebaut werden, insbesondere der Anteil an hochwertigen Kollektionen – die Akzeptanz für Labels wie Dodo, Unterlinie von Pomellato, Ratius oder Ginette NY sei da, heißt es dazu. Immerhin visieren die Mannheimer auf der gerade erst eingerichteten Schmuckfläche einen Quadratmeterumsatz von 10.000 Euro an.

Ohnehin, es ist lediglich ein weiterer Schritt, den das Vorzeigehaus, das 2015 sein 125-jähriges Bestehen feierte, mit dem neu eingerichteten Bereich geht, um seine Kompetenz bei Schmuck und insgesamt bei Accessoires weiter zu stärken. Dazu gehört auch, dass diese Produkte nicht nur gebündelt auf einer Fläche, sondern an verschiedenen Stellen des Hauses zu finden sind – auch weiterhin in dem an das Haupthaus angebundenen Accessoires-Haus Acc/ess, das bereits 2007 eröffnet wurde. Schließlich gehe es insbesondere bei Accessoires um Impulsverkäufe, so Blüthner.

14.01.2016Redakteur: Simone Reiner

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