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Europa: Konsumstimmung eingetrübt


Die anhaltende Euro-Finanzkrise verunsichert die Konsumenten in Europa zunehmend. In den vergangenen drei Monaten hat sich das in fast allen europäischen Ländern auf die Konsumstimmung ausgewirkt, zeigt die vierteljährliche Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zum Konsumklima in Europa und den USA. Nicht überraschend: Besonders schlecht gestimmt sind die Konsumenten in den Krisenstaaten. „Viele Verbraucher können keine weiteren Einschnitte mehr verkraften und sind nicht weiter bereit, die Maßnahmen ihrer Regierungen mitzutragen, ohne die Aussicht auf eine Verbesserung ihrer Lage erkennen zu können“, heißt es in der GfK-Studie. Hinsichtlich der Wirtschaftsentwicklung bleibt so auch der Großteil der Europäer skeptisch. Die Verbraucher rechneten mit einem weiteren Rückgang der Wirtschaftskraft, so die GfK. Ursache dafür sei neben der Euro-Finanzkrise die Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der damit einhergehende Anstieg der Arbeitslosenzahlen.

Während die Europäer eher pessimistisch in die Zukunft blicken, sind die Amerikaner trotz der schleppenden Wirtschaft positiv gestimmt. Alle drei Indikatoren – Konjunktur-, Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung – legten im dritten Quartal des Jahres zu. Diese positive Entwicklung ist laut GfK auf die zunehmend positive Beurteilung der aktuellen Politik in den USA zurückzuführen. Demnach gäben deutlich mehr Verbraucher an, dass die Aktivitäten im Land in die richtige Richtung gelenkt werden.

Das GfK Konsumklima Europa wird in zwölf europäischen Staaten einmal im Quartal erhoben. Seit März 2011 werden zudem Bürger in den USA befragt.

16.10.2012Redakteur: Aziza Freutel

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