logo

Fashionsparkle: Starthilfe für Start-ups


Starthilfe für Mode-Start-ups will die Düsseldorfer Fashionsparkle Gesellschaft mbH geben. Ziel der Vertriebs- und Netzwerk-Plattform ist es, Start-ups mit Interessenten aus der Modebranche und Investoren zusammenzubringen, da neu gegründeten Firmen oftmals Marketing-, Vertriebs- und Finanzierungsmöglichkeiten fehlten, teilt das Unternehmen mit.

Deshalb hat Fashionsparkle nun das Network-Event „Sparkle Connect” ins Leben gerufen, das parallel zu den Ordertagen in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München stattfindet. Der Modebranche sollen dabei innovative Lösungen für den Handel und neue Kollektionen vorgestellt werden. Präsentiert werden außerdem u.a. Neuentwicklungen aus den Bereichen Soft- und Hardware, sowie neue Möglichkeiten im E-Commerce. Im Foyer der jeweiligen Locations zeigen zehn ausgewählte Start-ups ihre Ideen für technische Lösungen für den Modehandel bzw. ihre Kollektionen. Auf der Bühne stellen sich zusätzlich sechs Start-ups vor. Aus allen Teilnehmern wählt dann eine Jury das Start-up mit dem höchsten Innovationsgrad für den Sparkle Award aus. Teilnehmer sind unter anderem Gesine Jost, Stella Achenbach, Schuhleister, Ariane Ernst und Phizzard.

Phizzard-Gründer Peer Hohn gewann mit seiner digitalen Umkleidekabine den ersten Start-up Pitch von Fashionsparkel im Juli 2015. Damals hatte das Unternehmen im Rahmen der Düsseldorfer Ordertage ein Kick-off Event veranstaltet. Gegründet wurde die Fashionsparkle Gesellschaft mbH im Mai 2015 von der 29-jährigen Julia Behmer, gemeinsam mit einem Investor.

Neben der Vertriebs- und Netzwerk-Plattform hat Behmer auch, gemeinsam mit Wolfgang Kierdorf und dessen Unternehmensberatung The Black Swan, den Start-up-Inkubator Fashionfire entwickelt, einen Investmentfonds für Start-ups aus der Textil- und Modebranche. Er bietet ausgewählten Jungunternehmen ein halbjähriges Förderprogramm und will sie mit Geld, Infrastruktur, Workshops und Beratung unterstützen. Das Kapital dafür stelle der Investor bereit, heißt es von dem Unternehmen.
15.01.2016Redakteur: Ulrike Wollenschlaeger
 Drucken