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Forever 21 schließt Mega-Store in München


Seit längerem brodelte die Gerüchteküche, nun ist es offiziell: Der kalifornische Fast Fashion-Filialist Forever 21 schließt seinen Mega-Store in der Münchner Neuhauser Straße. Das bestätigt das Unternehmen auf Anfrage der TextilWirtschaft. Ein genauer Termin wird nicht genannt, dem Vernehmen nach soll schon Ende September Schluss sein. Forever 21 hatte das Geschäft erst vor zwei Jahren eröffnet. Mit einer Verkaufsfläche von 6800m² handelt es sich um eine der weltweit größten Filialen. Einem Insider zufolge soll die Jahresmiete bei 8 Mill. Euro liegen und der Store weit entfernt von jeglicher Profitabilität arbeiten: „Der Mietvertrag wurde in einer absoluten Boom-Phase verhandelt, die haben sich völlig überhoben.“ Einen Nachmieter gibt es bislang nicht. Angeblich soll H&M zu den Interessenten zählen.

Immer wieder kursiert das Gerücht, Forever 21 wolle sich komplett vom deutschen Markt zurückziehen. Das wird vom Unternehmen dementiert. „Wir verlassen den deutschen Markt nicht“, heißt es. Nach der Schließung in München gibt es noch fünf deutsche Läden in Berlin (2), München (Riem Arcaden), Düsseldorf und Mönchengladbach. Im Herbst sollen zwei Filialen in Dortmund und Bochum eröffnen. Um die Jahreswende sei eine weitere Eröffnung geplant, erklärt eine Sprecherin, ohne Details zu nennen.

Forever 21 wurde 1984 von dem Südkoreaner Do Won Chang in Los Angeles gegründet. Er und seine Familie sind bis heute die Eigentümer. Forever 21 betreibt 615 Geschäfte. Mit Abstand wichtigster Markt sind die USA.

01.09.2015Redakteur: Jörg Nowicki

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