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Fornari SpA: Geschäfte sind stabil


Die italienische Fornari SpA, zu der das Denim-Label Fornarina gehört, hat ein Refinanzierungs-Programm gestartet. „Wir wollen damit sicherstellen, dass wir unsere Aktivitäten wie gewohnt fortführen können“, erklärt Inhaber Lino Fornari. Das Unternehmen sei nicht insolvent. Man habe ein Refinanzierungsgesetz des italienischen Staates in Anspruch genommen, das im Juli vergangenen Jahres ins Leben gerufen wurde. Der Cashflow sei aktuell auf Grund der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Südeuropa schwach. „Viele Kunden bezahlen uns erst sehr spät unsere Ware – und wir müssen bei den Herstellern früh in Vorleistung gehen.“ Man wolle sich finanziell absichern, um auch in Zukunft verlässlich und erfolgreich arbeiten zu können.

„Das Unternehmen ist stabil und wir arbeiten weiter wie bisher″, so Fornari weiter. „Auch besteht keine Gefahr, dass Ware nicht geliefert wird.“ 65% der neuen Frühjahr/Sommer-Kollektion sei bereits in den Läden, die Abverkaufsquote gut.

Die Geschäfte des Unternehmens haben sich 2012 leicht rückläufig entwickelt. Dies resultiert nach Angaben von Fornari aus der schwierigen Lage im Heimatmarkt sowie Spanien und Griechenland. In Deutschland hat Fornarina im vergangenen Jahr 15 Mill. Euro - und damit ein Plus von 15% erwirtschaftet. Auch in Osteuropa und dem Nahen Osten ist man auf Wachstumskurs: Dort haben im vergangenen Jahr 20 Franchise-Stores eröffnet, im Laufe dieses Jahres sollen 30 neue folgen. Der Umsatz hat sich um 40% verbessert.

Die TextilWirtschaft hatte bereits gestern die in einem Bericht am Montag erschienene Darstellung zurechtgerückt, wonach das Unternehmen insolvent sei.
16.01.2013Redakteur: TextilWirtschaft online

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