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Garcia: Umsatz steigt kräftig


Für 2016 erwartet das niederländische Denim-Label Garcia weltweit ein Umsatzplus von 21% auf 85 Mill. Euro. Großen Anteil daran dürfte mit 32% Wachstum vor allem die Menswear haben. Insbesondere in Deutschland kommt die Männerkollektion gut an. Zum Start H/W 2016 legt sie hierzulande nach Unternehmensangaben um 124% zu. Aber auch die Linien für Frauen und Teens verzeichnen mit 17 und 19% ein zweistelliges Plus.

Das Label wächst auch in der Fläche. Ab Herbst 2016 wird die strategische Partnerschaft mit Wöhrl und Sinn Leffers ausgebaut. Dabei werden die 36 bestehenden Standorte mit Mode für Teens um 20 bis 25 Womenswear- und 25 Menswear-Points of Sale ergänzt, hauptsächlich in Form von Monobrand-Stores oder Shop-in-Shops.

Zum Herbst 2016 wird außerdem eine NOS-Kollektion eingeführt. Die „Essential Line“, die unter anderem aus T-Shirts, Hemden, Blusen und Chinos besteht, ist ab Juli orderbar.

Auch personell hat sich Garcia vergrößert. Im Headquarter in den Niederlanden und in den Kern-Regionen wurden vergangenes Jahr rund 60 Beschäftigte eingestellt. Die Organisations-Struktur des Unternehmens wurde an den Vertrieb unterschiedlicher Linien angepasst. Statt Regional Heads sind nun divisionale Vertriebsleiter für DACH zuständig. So hat Florian Wagner (36) die Position des Head of Sales DACH Men übernommen, neuer Key Account Manager Men ist Dennis Schühle (29). Beide kommen von G-Star. Unterstützt werden sie vom Area Sales Manager Baden-Württemberg Hubert Faustmann (35). Faustmann ist bereits seit drei Jahren bei Garcia und war zuvor für Esprit tätig.

In Europa, Nordamerika und Asien ist Garcia in 2500 Multibrand-Stores vertreten und führt 120 Shop-in-Shops, 200 Soft Shops, 25 Franchise Stores und Online-Shops. Zehn Mal im Jahr werden etwa 60 neue Teile angeboten, die im VK zwischen 15,99 Euro und 259,99 Euro kosten.
30.03.2016Redakteur: Charlotte Schnitzspahn
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