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GfK-Konsumklima: Tendenz steigend


Flüchtlinge, Terrorgefahr, möglicher Ausstieg der Briten aus der EU: Von den politischen Diskussionen im In- und Ausland lassen sich die Deutschen die Kauflaune nicht verderben. Das zeigt die Konsumklimastudie der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).

Demnach hat die Befragung der Verbraucher ergeben, dass sie nahezu unverändert zum Januar eine hohe Erwartung zur Entwicklung der wirtschaftlichen Konjunktur haben. Analog dazu sei die Einkommenserwartung im Februar spürbar gestiegen. Mit einem Plus von 9,5 Punkten falle der Zuwachs bei der Einkommenserwartung deutlich aus. Die Einschätzung der Konsumenten beruhe auf der steigenden Beschäftigung sowie einer zunehmenden Nachfrage nach Arbeitskräften durch die Unternehmen. Das wecke Erwartungen an die bevorstehenden Tarifverhandlungen.

Nach den der GfK vorliegenden Prognosen werden die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte in diesem Jahr bei niedrig bleibender Inflation um rund 3% zulegen. Dadurch bleibe die Konsumlaune der deutschen Verbraucher weiter gut. Die Anschaffungsneigung weise mit 52,7 Punkten im Februar den gleichen Wert auf wie im Vormonat. Für März prognostizieren die bayerischen Konsumforscher sogar eine leichte Verbesserung des Konsumklimas mit einem Index von 9,5, nach 9,4 im Februar. „Mit dem erfreulichen Start des Konsumklimas in dieses Jahr sind die Grundlagen dafür gelegt, dass auch 2016 ein gutes Konsumjahr werden kann“, schreiben die GfK-Experten.

25.02.2016Redakteur: Matthias Erlinger
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