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Grüne Messen mit gutem Zulauf


Am zweiten Tag der Berliner Fashion Week zeigten sich die Aussteller im Green Showroom und auf der Ethical Fashion Show zufrieden mit der Frequenz. Nachdem der Dienstag zumindest beim Green Showroom eher verhalten angelaufen war, herrschte in den Gängen des Hotel Adlon spätestens vor Beginn der Salonshow, an der sich 21 Labels beteiligt haben, dichtes Gedränge. Nach Meinung eines Großteils der Anbieter profitieren die grünen Labels von den schlechten Abverkäufen in diesem Winter. Viele Händler und Einkäufer seien jetzt verstärkt auf der Suche nach neuen Namen. „Ich habe den Eindruck, dass viele ihre Sortimente aufpeppen wollen“, sagt Bruni Schreijäg von Leibschneider.
 
Eine ähnliche Einschätzung ist auch bei den Anbietern auf der gut besuchten Ethical Fashion Show im E-Werk zu hören. Auch dort seien verstärkt Einkäufer bzw. Einkaufsverantwortliche von kleineren Läden und Concept-Stores unterwegs gewesen. Auf der Ethical Fashion Show und im Green Showroom,  beide Plattformen werden von der Messe Frankfurt organisiert, werden insgesamt 97 Brands präsentiert.  Dabei fokusiert sich der Green Showroom auf das High Fashion-Segment, die Ethical Fashion Show auf einen Mix von Street- und Casualwear Labels.
 
Am Mittwochabend wurde im E-Werk außerdem ein neues Online-Portal für sozial und ökologisch gefertigte Mode für Deutschland, Österreich und die Schweiz vorgestellt. Get Changed will Expertenwissen vermitteln und grüne Mode auch einem breiten Publikum nahe bringen. Im ersten Schritt wurde Get Changed.net  als B2B-Plattform ausgerichtet, auf der Händer u.a. detaillierte Informationen, von der Kollektion über den Preisaufbau bis hin zum Vertrieb finden können. Im Frühjahr soll ein weiterer Bereich für Verbraucher folgen.

17.01.2013Redakteur: Ulrike Wollenschlaeger

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