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Harvey Nichols macht weniger Gewinn


Die britische Luxus-Kaufhauskette Harvey Nichols unterzieht sich einer umfangreichen Modernisierung, nachdem der Vorsteuergewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr um 30% auf 13,9 Mill. Pfund (27,1 Mill. Euro) gesunken ist und die Umsätze auf dem Vorjahresniveau von 193 Mill. GBP verharrten. „Wir erwarten, dass das Klima für den Luxus-Handel ungewiss bleibt und dass Händler noch härter arbeiten müssen, um sich abzusetzen und eine starkes, differenziertes und für den Kunden zwingendes Angebot zu schaffen“, erklärt das Londonder Unternehmen. 

Der Londoner Flagship-Store in Knightsbridge wird seit einem Jahr umgebaut. Nach der Fertigstellung des Parterres mit dem Beauty- und Accessoires-Bereich soll das Haus zum Weihnachtsgeschäft 2016 in neuem Glanz erstrahlen. Laut einem Bericht der britischen Tageszeitung The Guardian sanken die Erlöse des nahe dem Hyde Park gelegenen Stores um 2,4% auf 92,5 Mill. GBP, was in erster Linie auf das Ausbleiben zahlungskräftiger chinesischer Touristen zurückgeführt wird. Im vergangenen Jahr eröffnete Harvey Nichols einen großen Store in Birmingham und einen siebenstöckigen Store in Bakus Globus Plaza, beendete aber nur vier Monate nach dem Start die Zusammenarbeit mit dem lokalen Partner und zog sich wieder aus Aserbaidschan zurück.

Künftig sollen verstärkte Anstrengungen auch dem Online-Geschäft über Harveynichols.com gelten, das zuletzt um fast 27% auf 11,1 Mill. GBP zugelegt hat, heißt es in dem Bericht. Laut Harvey Nichols sollen die Lieferungen in neue Auslandsmärkte ausgebaut werden, nachdem im vergangenen Herbst eine eigene Seite für Hongkong freigeschaltet wurde. „Wir sind auf unserem Weg, die Marke Harvey Nichols mit einem erheblichen Investitionsprogramm in Technologie, die stationären Läden und den digitalen Vertrieb sowie in Personal für ein differenziertes und unwiderstehliches Angebot zu modernisieren, gut vorangekommen“, erklärt CEO Stacey Cartwright.

06.01.2016Redakteur: Elke Sieper

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