TW logo

Heine: Neuer Sourcing-Chef


Bernd Deutscher
Bernd Deutscher
Bernd Deutscher hat beim Modeversender Heine die Leitung des Bereichs Beschaffungseinkauf & Supply Chain Management übernommen. Der 43-Jährige kehrt damit nach 15 Jahren in die Heine-Zentrale nach Karlsruhe zurück. Deutscher hatte dort von 1999 bis 2000 als Import Merchandiser gearbeitet. Im Anschluss absolvierte er das Import-Trainee-Programm der Heine-Mutter Otto Group.

Sein neuer Aufgabenbereich umfasst - neben dem Beschaffungseinkauf und dem Lieferanten-Management - die Disposition, die technische Produktentwicklung in der Damenmode, die Musterverwaltung, den Lagereinkauf und das Thema Corporate Social Responsibility (Nachhaltigkeit). Deutscher löst Heike Holschuh ab, die nun den Heine-Bereich Category, Strategie und Steuerung leitet.

Deutscher kommt von der Sourcing-Gesellschaft Hermes-Otto International Europe, die wie Heine zur Hamburger Otto Group gehört. Der Betriebswirt war dort als Regional Director für die Beschaffungsmärkte Türkei, Bulgarien, Rumänien, Tunesien und Italien verantwortlich. Davor arbeitete er fast sieben Jahre lang beim Modekonzern S. Oliver, zuletzt als General Manager European Sourcing in der Türkei.

Die Heine Gruppe hatte ihren Abwärtstrend im Geschäftsjahr 2014/15 (28.2.) gestoppt. Nach Umsatzrückgängen von jeweils 4,2% in den vorherigen zwei Geschäftsjahren hatten die Badener es fast geschafft, das Vorjahresniveau zu halten: Der Umsatz ging um 0,4% auf 481 Mill. Euro zurück. Doch im ersten Halbjahr dieses Jahres war das Geschäft Konzernangaben zufolge erneut „leicht rückläufig“. Heine macht deutlich mehr als die Hälfte des Gruppenumsatzes aus.

Im Dezember 2015 gab das Unternehmen dann bekannt, dass es bis Mitte dieses Jahres bis zu 90 Stellen streichen werde. Der Stellenabbau sei Teil eines strategischen Maßnahmenpakets, mit dem das Unternehmen auf die „Wettbewerbs- und Ergebnissituation“ reagiere.
20.01.2016Redakteur: Bert Rösch

Under Armour: Erster Store in Deutschland

Klage: Skechers siegt gegen Converse

Alipay: Doch kein Einstieg bei Wirecard

Zalando: Bread&&Butter Now startet mit 25 Marken

 Drucken