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Iconix schützt sich vor feindlicher Übernahme


Das New Yorker Brand Management-Unternehmen Iconix Brand Group will sich vor einer feindlichen Übernahme durch den britischen Sport-Einzelhändler Sport Direct International schützen. Zu diesem Zweck hat der Verwaltungsrat von Iconix bis zur nächsten Aktionärsversammlung einen kurzfristigen „Shareholders’ Rights Plan“ zum Schutz bestehender Aktionäre installiert.

Wie berichtet hat Sports Direct seinen Anteil an Iconix Anfang des Monats bereits auf 14,4% angehoben. Sobald nun ein Außenstehender ohne Zustimmung des Aufsichtsrats einen Anteil an Iconix direkt oder indirekt auf 20% oder mehr anhebt, gibt der Plan allen Iconix-Aktionären das Recht, die Zahl ihrer Iconix-Aktien mit Stand 12. Februar durch den Kauf von preiswerten Vorzugsaktien zu verdoppeln. Derartige in den USA als „Poison Pill“ bekannten Schutzmaßnahmen verteuern den Unternehmenswert und machen Übernahmekandidaten in vielen Fällen für feindliche Käufe weniger attraktiv.

Die Iconix-Aktie ist in den vergangenen Monaten von einem jährlichen Höchstpreis von 37,29 Dollar (34,15 Euro) auf rund 6,25 Dollar pro Aktie gesunken, wodurch die Bewertung der Gruppe von rund 1,8 Mrd. Dollar im März 2015 auf jetzt rund 302 Mill. Dollar abgestürzt ist. Die Iconix Brand Group hält und vermarktet rund 35 Marken, darunter Candie’s, Badgley Mischka, London Fog, Mossimo, Rocawear, Marc Ecko, Lee Cooper und Umbro, wobei Sports Direct insbesondere an Umbro interessiert ist.

28.01.2016Redakteur: Ulrike Howe

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