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Italien: Kindermodemarkt wächst langsamer


Pitti Bimbo Herbst/Winter 2016/17, Foto: AKAstudio collective
Pitti Bimbo Herbst/Winter 2016/17, Foto: AKAstudio collective
Der italienische Kindermodemarkt entwickelt sich weiter positiv, das Wachstum hat sich im vergangenen Jahr jedoch verlangsamt. Laut Berechnungen des Branchenverbands Sistema Moda Italia (SMI) haben die Umsätze mit Kindermode in Italien 2015 um 1% auf 2,67 Mrd. Euro zugelegt, im Vorjahr hatte das Wachstum noch bei 2,4% gelegen. Während im Inland ein Minus von 0,8% verzeichnet wurde, legten die Exporte um 3,9% auf 984 Mill. Euro zu, 2014 hatte es noch ein Exportplus von 7,7% gegeben. Zugleich stiegen die Einfuhren um 2,7% auf 1,7 Mrd. Euro.
 
Besonders gut entwickelte sich das Segment Babymode für Kinder bis zu drei Jahren, hier  wuchsen die Ausfuhren um 9,8% auf rund 112 Mill. Euro. Zu der guten Entwicklung hat in erster Linie Spanien mit einem Zuwachs von 108% beigetragen, gefolgt von Großbritannien mit einem Plus von 29,3%. Deutschland als drittgrößter Abnehmer italienischer Kindermode steuerte ein Plus von 2,9% bei, während Frankreich, viertgrößter Importeur italienischer Kindermode um 3,4% zulegte. Starke Einbrüche gab es in Russland, 2010 noch an der Spitze der Exportstatistik, mit einem Minus von 40%.
 
SMI veröffentlichte die Zahlen zum Start der italienischen Kindermode Pitti Bimbo, die vom 21. bis 23. Januar in Florenz läuft. 445 Namen stehen auf der Ausstellerliste, davon 216 (46%) aus dem Ausland. 80 Labels stellen erstmals oder nach einer Pause wieder aus, darunter Emu Australia, Levi’s Kids, Redskins Junior, Arc-en-Ciel, Geox, Henry Cotton’s, Petrol Industries und Guess Kids.

22.01.2016Redakteur: Elisabetta Fabbri
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