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Jack Wolfskin: Umsätze stagnieren


Nach jahrelang hohen Zuwachsraten schließt der Outdoor-Hersteller Jack Wolfskin das Geschäftsjahr 2011/12 voraussichtlich auf Vorjahresniveau ab. Mit einer jüngeren Kollektion und neuer Markenaussage will CEO Michael Rupp, seit einem halben Jahr im Amt, der Stagnation entgegenwirken und verlorene Marktanteile in den deutschsprachigen Märkten zurückerobern. Im Februar wird das Idsteiner Unternehmen seine offiziellen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr (Stichtag: 30.9.) bekanntgeben und erstmals seit rund zehn Jahren melden müssen, dass die Umsätze nicht gesteigert werden konnten. 2010/11 lag der Umsatz von Deutschlands führendem Outdoor-Hersteller bei 355 Mill. Euro, was im Vorjahresvergleich noch einer Steigerung von 22,5% entsprach.
   
Dass Jack Wolfskin nicht wächst, ist einerseits dem schwächelnden Outdoor-Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz geschuldet, der auch anderen Herstellern im vergangenen Jahr Umsatzeinbußen beschert haben dürfte. Der Sportverbund Sport 2000, zu dem rund 800 Sporthändler gehören, geht etwa davon aus, dass die Outdoor-Umsätze um 7 bis 8% zurückgegangen sind. Andererseits hatte Jack Wolfskin in den vergangenen zwei Jahren wenig Neues zu bieten – es fehlte an Kreativität und neuen Produkten. Das soll sich nun ändern. Die Kollektion für Winter 2013 wird im Handel bereits gut besprochen. „Die Produkte seien jünger, das Logo wertiger“, heißt es.



17.01.2013Redakteur: Annika Müller

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