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Karstadt: Neue Personalien, neue Marken


Karstadt hat neue Personalien und weitere Infos zu Marken und Filialen bekanntgegeben. Neu an Bord ist Simone Heift als Fashion-Direktorin. Sie kommt vom Quartier 206 in Berlin und hatte zuvor Positionen bei verschiedenen Fashion-Magazinen und bei Fred Segal inne. André Mannebach ist neuer Leiter Merchandise Planning. Er war zuvor u.a. bei Kurt Salmon Associates, Strauss Innovation und Team Retail Excellence. Neuer Leiter Freizeit und Multimedia ist Sven Möller, er war zuvor in unterschiedliche Positionen bei Metro tätig.
 
Im September will Karstadt in ausgewählten Filialen schrittweise mit der angekündigten Einführung neuer Marken beginnen. Dazu gehören u.a. French Connection, Phase8, Lipsy, Ellen Tracy, Mart Visser, Vince Camuto, Pink Tartan, Wallis, Kurt Geiger, New Look und Tiger of Sweden. Im Bereich Beauty heißen die neuen Marken Bare Minerals, Laura Mercier, Ciaté, Royal Shaving, Vince Camuto und Oscar de la Renta. Neu sind auch zwei Eigenmarken: Karstadt 1881 – the Art of Beauty sowie She.
 
Auch bei den Filialen will CEO Andrew Jennings vorankommen. Am 14. September wird die nach dem Pilotprojekt in Göttingen zweite Filiale der Vertriebslinie K Town in Köln eröffnet. Die Karstadt Sports-Filiale in Köln zieht in die Schildergasse um, die Neueröffnung erfolgt am 4. Oktober. Am 25. Oktober wird eine neue Karstadt Sports-Filiale in Kiel eröffnet.
 
Jennings äußert sich zuversichtlich: „Genau zwei Jahre nach der Insolvenz haben wir nun etwa 30 Prozent von unserer Reise geschafft und wir haben noch einen harten Weg vor uns. Ich habe von Anfang an gesagt, dass nach Jahren des Niedergangs Karstadt keine ‚Schnellreparatur’ ist. Alle solche Erwartungen sind unrealistisch. Wir werden unter keinen Umständen die konsequente Umsetzung unserer Strategie ‚Karstadt 2015‘ aufs Spiel setzen und das Management und der Eigentümer sind eindeutig langfristig engagiert“.
 
Unterdessen ist noch nicht klar, wie Karstadt den bis Ende 2014 angekündigten Abbau von 2000 Vollzeitstellen umsetzen wird. Wegen vieler Teilzeitstellen rechnen Gewerkschafter damit, dass nach Köpfen über 3000 Mitarbeiter den Warenhaus-Filialisten verlassen müssen.

22.08.2012Redakteur: Matthias Erlinger

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