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Karstadt.de will Produktdaten verbessern


Karstadt hat ein neues Produktinformationssystem für den Online-Shop implementiert. Der Essener Warenhauskonzern will damit die Qualität der Produktdaten verbessern. Das sogenannte Product Information Management-System (PIM) des Anbieters von Datenintegrationssoftware, Informatica, erhält die Produktdaten automatisiert über Schnittstellen zu internen Systemen wie SAP und zu mehr als 20 Lieferanten.

Direkt nach der Übertragung prüft das PIM die Artikeldaten automatisch auf ihre Qualität und verwaltet sämtliche zugehörige Media Assets, beispielsweise Bilder, Texte und Videos. Die Karstadt-Mitarbeiter, die für die Pflege der Produktdaten zuständig sind, erhalten auf dieser Grundlage Datensätze, die geprüft oder nachbearbeitet werden müssen.

Artikel, die die Qualitätskriterien nicht erfüllen, werden automatisch ausgefiltert, sodass sie erst gar nicht ins Shop-System gelangen können. „Damit ist garantiert, dass keine unvollständigen oder unverständlichen Produktbeschreibungen in die Online-Shops von Karstadt und Karstadt Sports gelangen, und dass alle Produktabbildungen stets den Qualitätsanforderungen entsprechen“, erläutert der für die Implementierung zuständige Dienstleister Nionex. Die  Zahl der auf Karstadt.de und Karstadtsport.de verfügbaren Produkte gibt er mit 500.000 an.

Medienberichten zufolge soll Mitte September der damalige Interimschef der Karstadt Warenhaus GmbH Miguel Müllenbach auf einer Aufsichtsratssitzung angekündigt haben, das Online-Geschäft auszulagern. Geplant sei ein Betreibermodell mit einem externen Partner. Allerdings unter der Bedingung, dass das operative Ergebnis von Anfang an positiv ausfällt.

Nach Schätzungen des EHI Retail Instituts und dem Statistikportal Statista beliefen sich die Online-Umsätze von Karstadt 2012 auf 48,7 Mill. Euro. Das wären weniger als 2% des Gesamtumsatzes.
29.10.2014Redakteur: Bert Rösch

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