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Katag mit leichtem Umsatzplus


Die Katag konnte im vergangenen Geschäftsjahr weiter wachsen. Der Umsatz stieg um 2,7% auf 1,03 Mrd. Euro, wie Katag-Chef Daniel Terberger am Montag bekanntgab. Die Erlöse setzen sich aus dem Eigengeschäft, Umlagen sowie sonstigen und über die Zentralregulierung abgewickelten Erlösen zusammen. Wie schon im Jahr zuvor, als der Bielefelder Einkaufsverbund mit einem Umsatzplus von 10% erstmals die Umsatz-Milliarde knackte, erwiesen sich die Katag-Eigenmarken The Mercer N.Y., Jette und Clarina als Umsatztreiber. Wachstumsimpulse kamen auch von neuen Partnern im Einzelhandel: Auf die Premium-Casualwear von The Mercer N.Y sind inzwischen auch reine Premium-Modehäuser aufmerksam geworden, die früher kein Interesse an den Katag-Eigenmarken hatten.

Mit dem Wachstum ist Terberger daher „sehr zufrieden“ – auch wenn es kleiner ausfiel als im Vorjahr. „Das Marktumfeld war sehr tough“, sagt er. Aus Sicht des Vorstandsvorsitzenden bleibt neben der Verschiebung der Konsumpräferenzen des Verbrauchers hin zu Reisen oder IT- und Digitalprodukten vor allem der andauernde Online-Boom eine Herausforderung für den Modefachhandel. Zumal der Modefachhandel nur unterproportional von den steigenden Online-Umsätzen partizipiere. Um das zu ändern, wird Katag-Vorstand Marcus Schönhart in diesem Jahr weiter die myVeo-Tools forcieren, zu der u.a. die Online-Regalverlängerung gehört.

18.01.2016Redakteur: Janine Damm

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