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Kaufhof: Mandac zuversichtlich für 2013


Lovro Mandac, Chef der Kölner Warenhauskette Galeria Kaufhof, blickt zuversichtlich auf das neue Jahr. „Ich bin weiterhin nicht pessimistisch, sehe keine ernsthafte Konsumkrise auf uns zukommen“, sagte er in einem Interview mit der Welt am Sonntag. Auch Standortschließungen seien bei Kaufhof nicht geplant. Große Städte wie Köln, Düsseldorf, München oder Berlin blieben weiterhin Magnete für Warenhauskunden. In kleineren Städten hänge die Entwicklung davon ab, „wie attraktiv die Kommunen ihre Innenstädte gestalten“.

Vor allem im Online-Bereich plant das zur Metro Group gehörende Unternehmen deutliche Steigerungen. Für 2012 erreiche Kaufhof ein Wachstum des Online-Umsatzes von 10 auf 25 Mill. Euro. „Für das neue Jahr rechnen wir mit einer weiteren deutlichen Steigerung“, sagte der Warenhauschef.
 
Auch das vergangene Jahr sei für Kaufhof gut gelaufen, so Mandac. „Wir haben von der Krise weniger gespürt als andere – weder von der Euro-Krise noch von der angeblichen Warenhauskrise“. Stattdessen habe Kaufhof „konstant Marktanteile hinzugewonnen“. Mit dem Weihnachtsgeschäft sei das Unternehmen zufrieden.
 
Als eines der wichtigsten Themen betrachtet Mandac die Produktionsbedingungen auf den Beschaffungsmärkten in Asien. „Wir müssen da noch mehr Druck für bessere Bedingungen machen“, erklärte er. Die großen Handelsunternehmen müssten dabei an einem Strang ziehen. Wer Standards – etwa beim Brandschutz oder der Arbeitszeit – nicht einhalte, verliere die Produktionsaufträge von Kaufhof. Derzeit zählt die Kölner Warenhauskette 105 Kaufhäuser in Deutschland. Hinzu kommen 17 Sporthäuser und 15 Warenhäuser von Galeria Inno in Belgien.

02.01.2013Redakteur: Anke Prokasky

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