Keine Einigung bei Neckermann
Nachdem die erste Verhandlungsrunde zwischen Neckermann und Verdi keine Einigung zwischen dem Frankfurter Versandhändler und der Gewerkschaft gebracht hat, drohen nun Warnstreiks. „Immerhin hat die Geschäftsführung erkannt, dass sie mit uns sprechen muss und ist erschienen″, sagte Verdi-Handelssekretär Wolfgang Thurner. Doch an der Situation habe sich leider nichts geändert. „Wir warten auf ein Angebot und sind zu jeder Zeit erreichbar″, sagt der Handelssekretär. Verdi bereite sich auf Warnstreiks vor: „Wir werden in der kommenden Woche für Überraschungen sorgen.″
Der Neckermann-Eigentümer, der US-Finanzinvestor Sun Capital, will zum Jahresende die Zahl der Mitarbeiter von 2500 auf 1380 reduzieren und sich künftig auf den reinen Online-Handel mit Technik und Möbeln spezialisieren. Verdi fordert Abfindungen für die teils seit Jahrzehnten für das Versandhaus tätigen Mitarbeiter sowie eine Transfergesellschaft. Eine Sprecherin von Neckermann sagte, das Unternehmen wolle sich in der aktuellen Situation nicht weiter äußern. Ziel sei es, eine Lösung mit den Vertretern der Arbeitnehmerseite zu finden.
Der Neckermann-Eigentümer, der US-Finanzinvestor Sun Capital, will zum Jahresende die Zahl der Mitarbeiter von 2500 auf 1380 reduzieren und sich künftig auf den reinen Online-Handel mit Technik und Möbeln spezialisieren. Verdi fordert Abfindungen für die teils seit Jahrzehnten für das Versandhaus tätigen Mitarbeiter sowie eine Transfergesellschaft. Eine Sprecherin von Neckermann sagte, das Unternehmen wolle sich in der aktuellen Situation nicht weiter äußern. Ziel sei es, eine Lösung mit den Vertretern der Arbeitnehmerseite zu finden.












