Lacoste-Übernahme kommt vor Gericht
Michel Lacoste, früherer Vorstandsvorsitzender von Lacoste, verklagt seine Tochter Sophie Lacoste Dournel, die ihn an der Spitze des Unternehmens abgelöst hat. In der französischen Tageszeitung Le Monde spricht der ehemalige Lacoste-Chef sogar von einer „illegalen Übernahme“ durch seine Tochter und äußerte den Verdacht einer Wahlmanipulation. Bereits am Freitag sollen die Anwälte des 69-Jährigen beim Pariser Handelsgericht einen Antrag eingereicht haben, wie ein Sprecher des früheren Vorstandsvorsitzenden am Dienstagabend französischen Medien bestätigte. Michel Lacoste will mit seinem Antrag erreichen, dass alle Entscheidungen des Verwaltungsrates für nichtig erklärt werden – auch die Ernennung seiner Tochter zur neuen Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens.
Sophie Lacoste Dournel, die seit 2005 Mitglied des Verwaltungsrates war, war am 24. September zur neuen Lacoste-Chefin gewählt worden und hatte sich gegen ihre Cousine Beryl Lacoste durchgesetzt, die zuvor mehrere Lizenzen der Gruppe geleitet hatte und Favoritin von Michel Lacoste war.
Sophie Lacoste Dournel, die seit 2005 Mitglied des Verwaltungsrates war, war am 24. September zur neuen Lacoste-Chefin gewählt worden und hatte sich gegen ihre Cousine Beryl Lacoste durchgesetzt, die zuvor mehrere Lizenzen der Gruppe geleitet hatte und Favoritin von Michel Lacoste war.













