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Lands’ End rutscht in die Verlustzone


Der US-Mode-Retailer Lands’ End meldet für das Geschäftsjahr 2015/16 (Stichtag: 29.1.) einen Umsatzrückgang von 9% auf 1,42 Mrd. Dollar (1,26 Mrd. Euro). Beim Ertrag sieht es noch schlechter aus: Aufgrund von Abschreibungen und einmaliger Kosten im Zusammenhang mit einem Produktrückruf verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 19,5 Mill. Dollar, nachdem im Vorjahr ein Gewinn von knapp 74 Mill. Dollar erwirtschaftet wurde.

Besonders stark war der Umsatzeinbruch im stationären Einzelhandel, wo die Erlöse um 12,8% auf knapp 205 Mill. Dollar sanken. Dies sei Unternehmensangaben zufolge neben einem flächenbereinigten Rückgang von 9,3% auch auf weitere Schließungen von Lands’ End-Shops in Sears-Filialen zurückzuführen. Das Mailorder-Geschäft des Unternehmens aus Dodgeville/Wisconsin schrumpfte im Geschäftsjahr um 8% auf 1,21 Mrd. Dollar.

Das vierte Quartal war ebenfalls schwierig: Die Erlöse der Gruppe sanken um 6% auf rund 473 Mill. Dollar, wobei der stationäre Retail um 11,5% (flächenbereinigt -8,7%) auf rund 64 Mill. Dollar und das Versandgeschäft um 5,2% auf 409 Mill. Dollar einbrach. Mit einem Nettoverlust von über 39 Mill. Dollar erfüllte das Ergebnis die Erwartungen der Analysten nicht. Im Vorjahresquartal hatte Lands’ End einen Nettogewinn von über 33 Mill. Dollar gemeldet.

21.03.2016Redakteur: Ulrike Howe
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