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Lloyd: Starke Einbußen


Foto: Lloyd, Kollektion Herbst/Winter 2016/16
Foto: Lloyd, Kollektion Herbst/Winter 2016/16
Lloyd hat 2015 unter anderem die Freigabe des Frankenkurses zu schaffen gemacht. Der Sulinger Schuhhersteller verzeichnet für das vergangene Jahr ein Umsatzminus. Nach Angaben des Unternehmens liegt es im mittleren, einstelligen Bereich. Neben der negativen Entwicklung der Nachorder, die laut Lloyd „einen nicht unerheblichen Anteil des Inlandsgeschäfts ausmacht“, sei unter anderem die Franken-Freigabe für das Minus verantwortlich. „Durch die Währungsveränderungen sind die Kunden in die benachbarten Euroländer abgewandert, um dort zu einem deutlich geringeren Preis zu konsumieren“, erklärte eine Sprecherin. Dies habe der Handel durch deutliche Umsatzrückgänge zu spüren bekommen, was sich auch auf die Entwicklung von Lloyd selbst niedergeschlagen habe. Zurzeit belaufe sich das Umsatzminus auf 15% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Zudem kündigt Lloyd zwei Neuerungen an: Zum einen hat das Unternehmen seine Kommunikationsstrategie überarbeitet. Aus der schärferen Definition der Zielgruppe, resultiere eine emotionalere und individuellere Ansprache. Dazu gehört auch der neue Claim „Gelassen Du selbst“, der eine Klammer um alle künftigen Marketing-Aktivitäten bilden soll. Die neue Strategie soll ab der Saison Frühjahr/Sommer 2016 zum Tragen kommen.

Wie die Sulinger außerdem mitteilen, hat das Unternehmen die Zusammenarbeit mit einem neuen Partner für den chinesischen Markt vereinbart. Die unterschiedliche Auffassung zur Markenentwicklung in China habe zu der Veränderung geführt. Details will Lloyd in Absprache mit dem neuen Partner erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

27.01.2016Redakteur: Anke Prokasky
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