„Made in” ist vom Tisch
Die EU-Kommission hat ihre Vorschläge zu einer verpflichtenden „Made in”-Kennzeichnung offiziell zurückgezogen. Nach Angaben des europäischen Textil- und Bekleidungsverbands Euratex habe die Kommission vor den „unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten“ im Rat kapituliert. Die Entscheidung vorangetrieben haben dürfte auch ein kürzlich getroffener Beschluss der Welthandelsorganisation. Sie hatte eine ähnliche Gesetzgebung als diskriminierend und WTO-widrig eingestuft. Damit geht eine knapp zehnjährige Diskussion über eine verpflichtende Angabe des Ursprungslandes bei Textilien und Bekleidung zu Ende.
Es sei aber nicht völlig ausgeschlossen, dass die „Made in“-Diskussion erneut aufflammt. Vom Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie (Gesamtmasche) heißt es, ein neuer Verordnungsvorschlag, beispielsweise im Rahmen einer Binnenmarkt-Gesetzgebung, wäre durchaus möglich.
Es sei aber nicht völlig ausgeschlossen, dass die „Made in“-Diskussion erneut aufflammt. Vom Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie (Gesamtmasche) heißt es, ein neuer Verordnungsvorschlag, beispielsweise im Rahmen einer Binnenmarkt-Gesetzgebung, wäre durchaus möglich.












