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Marks & Spencer gibt sich patriotisch


Marks & Spencer bringt im Herbst eine Capsule-Kollektion auf den Markt, die ausschließlich in Großbritannien designt und produziert worden ist. Die Teile für die Linie „Made in Great Britain“ werden in familiengeführten Betrieben in Yorkshire und Manchester gefertigt. Die Kollektion des größten britischen Warenhauskonzerns umfasst Mäntel und Jacken für Damen und Herren sowie Schals und Gürtel. „Jedes Stück ist Handarbeit″, kommentiert Simon Colbeck, Leiterin für Innovation und Kleidung im Bekleidungssegment. Ein Damen-Wollmantel ist für 249 Pfund (315 Euro) zu haben, ebenso viel kostet das karierte Herrenjacket „aus 100% britischer Baumwolle“, Schals kosten 39,50 GBP, Gürtel 25 GBP.

Zudem kündigte das Unternehmen an, die Zahlungsabwicklung per Funkkontakt für Kleinbeträge einzuführen. Die Technologie, die der Dienstleister Streamline zusammen mit Visa Europa anbietet, ermöglicht es Kunden, Beträge bis zu 20 Pfund mit ihrer Kreditkarte zu bezahlen, indem sie die Karte an der Kasse kurz vor ein spezielles Lesegerät halten. So soll das Bezahlen künftig weniger als eine Sekunde dauern. Zunächst setzt Marks & Spencer solche „Terminals″ in 25 Läden in London ein. Erklärtes Ziel ist es, das Bezahlsystem auf alle Kaufhäuser in Großbritannien auszuweiten.

In ganz Großbritannien sind inzwischen laut Visa Europe mehr als 24 Millionen dafür geeignete Visa-Karten im Umlauf, europaweit gebe es 225.000 Lesegeräte. Jeden Monat sollen 10.000 Karten hinzukommen.

Zu den in der vergangenen Woche in britischen Medien kursierenden Gerüchten, Marks & Spencer würde mit der Private Equity-Gesellschaft CVC Capital Partners Gespräche über eine Übernahme führen, wollte sich die britische Kaufhauskette indes nicht äußern.
30.08.2012Redakteur: Janine Damm
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