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Metro Properties macht Kasse


Das deutsche Kaufhof-Immobilien-Portfolio wandelt sich: Allein im vergangenen Vierteljahr hat Metro Properties, die Immobilientochter des Metro-Konzerns, sechs der rund 60 eigenen Kaufhaus-Gebäude abgestoßen. Vier Warenhaus-Immobilien gingen an den Einkaufszentrenbetreiber ECE und grenzen an dessen Shopping-Center an: Es handelt sich dabei um die Kaufhaus-Gebäude am Linden-Center in Berlin, am Hessen-Center in Frankfurt, am Olympia-Einkaufszentrum in München und am Alstertal-Einkaufszentrum in Hamburg. Zudem verkaufte Metro Properties eine Immobilie in Gießen und ein Gebäude in Köln-Kalk an Investoren. Zuvor waren die Mietverträge von Galeria Kaufhof ausgelaufen und nicht verlängert worden.

Zu den Transaktionserlösen will Metro Properties keine Angaben machen. Auch absehbare Zukäufe und weitere Verkäufe im In- und Ausland will das Unternehmen nicht kommentieren. Auch zu angeblichen Plänen, den Ende 2013 auslaufenden Erbbaurechtsvertrag für die Kaufhof-Immobilie in Münster um 30 Jahre zu verlängern, will sich Metro-Tochter nicht äußern. 12 Mill. Euro soll die Metro Properties dafür ausgeben, berichteten die Westfälischen Nachrichten.

Kaufhof ist bundesweit an 122 Standorten vertreten, 105 davon werden von den Warenhäusern Galeria Kaufhof und Kaufhof genutzt, 17 sind  Sporthäuser. Die Hälfte der Standorte befindet sich im Besitz des Handelskonzerns, in den restlichen Immobilien ist die Metro Mieter. Zudem betreibt der Konzern in Belgien 15 Galeria Inno-Filialen.

25.10.2012Redakteur: Janine Damm
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