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Mobile-Studie: Zalando bei Tablets vorn


Zalando hat den besten Tablet-Auftritt der Modebranche. Das hat die Performance-Marketing-Agentur Quisma in einer aktuellen Studie ermittelt. Demnach belegt der Berliner Online-Modeshop mit einem Score von 91,73% den ersten Platz. Knapp dahinter folgt Nike mit 91,51% vor Adidas. Das Mittelfeld bilden Otto, S.Oliver, Hugo Boss und Ralph Lauren. H&M und Zara belegen die beiden letzten Plätze. Vier Leistungsbereiche wurden untersucht und unterschiedlich gewichtet. Den größten Einfluss auf das Endergebnis hatte die Startseite mit 40%. Die Bewertung der Produktdetailseite trug 30% bei. Warenkorb und Checkout wurden jeweils mit 15% gewichtet.
 
Die beste Startseite haben der Studie zufolge Adidas und Otto mit jeweils 95,71% abgeschnitten. Am schlechtesten schnitt der Filialist Zara ab, der nur auf 53,73% kam. Bemängelt wurde insbesondere die Benutzerfreundlichkeit (Usability). In der Kategorie Produktdetailseite liegen Zalando und Nike vorn. „Diese Anbieter setzen das Prinzp der optimalen Produktpräsentation bis auf kleinere Mängel sehr gut um“, sagt Julian Stein, der als Teamleiter Conversion Optimisation für die Studie verantwortlich zeichnete. Seinen Ausführungen zufolge konnte Zalando insbesondere bei der Struktur, der Virtualisierung, der Usability und dem Specific Content punkten.
 
Die beste Warenkorb-Darstellung attestiert die Studie dem Sportartikelhersteller Nike. Der US-Konzern hat in allen Unterrubriken die Nase vorn. Lohn ist die höchstmögliche Punktzahl von 100%. „Nike hat einen vorbildlichen Warenkorb“, lobt Stein. Größere Mängel weisen dagegen die Online-Shops von Otto, H&M und Zara auf. Bei ihnen fehlen beispielsweise Trust-Elemente sowie der Hinweis auf sicheres Bezahlen.
 
Bei der Analyse der Check-out-Prozesse enttäuschte der Großteil der Tablet-Auftritte, vor allem die von Zara und H&M. Bei Otto, Hugo Boss und Adidas könnten dagegen schon kleinere Optimierungen positive Auswirkungen auf die Nutzererfahrung mit dem iPad haben. Vor allem Trust-Elemente könnten der Studie zufolge das Risikoempfinden des Kunden minimieren und ihn so zum Kauf bewegen. Am wenigsten hat Quisma an den beiden Erstplatzierten, Zalando und Nike, zu mäkeln. Sie hätten einfache Abläufe im Checkout-Prozess und unterstützen den Kunden in dieser Kaufphase.
 
Bei der Auswahl der Tablet-Auftritte orientierte sich Quisma an den Ergebnissen der Studien „Brandz Top 100 Most Valuable Global Brands 2012“ (WPP), „E-Commerce-Markt Deutschland 2012“ (EHI Retail) und „Online-Shops Fashion 2013“ (Deutsches Institut für Service-Qualität).

05.09.2013Redakteur: Bert Rösch

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