Modebranche freundet sich mit RFID an
Immer mehr Unternehmen der Modebranche erkennen den Nutzen der Radiofrequenz-Identifikation (RFID) und denken zumindest über einen Einsatz in näherer Zukunft nach. Neben den bereits bekannten Projekten gaben bei der Veranstaltung „Modebusiness live! Catwalk der Standards" unter anderem auch S.Oliver, Hagemeyer und George Gina & Lucy einen Einblick in den geplanten Einsatz bzw. die bereits etablierten Lösungen. Gut 180 Teilnehmer lockte die Veranstaltung von GS1 Germany in Kooperation mit dem BTE und der TextilWirtschaft in der Halle 29 in Düsseldorf an. Gastgeber war Gerry Weber.
„RFID ist einfach nicht sexy genug", sagte Martin Heinzmann von Hagemeyer in Minden und versuchte so zu erklären, warum sich der mittelständische Einzelhandel unter anderem bis auf wenige Ausnahmen noch wenig mit dem Thema beschäftigt. Für sein Unternehmen kündigte er an, dass man nicht nur die Möglichkeiten in der Bestandsführung nutzen wolle, die die von Gerry Weber mit RFID-Tags ausgestattete Ware bietet. Zudem werde man für eine Einzelhändlerin, mit der eine Technologiepartnerschaft besteht, sämtliche Teile in ihrem Geschäft mit RFID-Etiketten versehen und dann alle Aspekte vom Wareneingang bis hin zu Warensicherung testen.
Patrick Szostak von S.Oliver berichtete von einem drei Monate dauernden Pilot-Projekt, für das drei Filialen mit entsprechender Hardware ausgestattet wurden. „Das Projekt war erfolgreich. Wir konnten die Out-of-Stock-Situationen reduzieren und den Umsatz signifikant erhöhen", sagte er. Nun werde eine Roadmap erarbeitet. Die Entscheidung über den Rollout erwartet er gegen Ende des 1. Quartals 2011.
George Gina & Lucy arbeitet bereits seit einigen Jahren in der Logistik mit den Funkchips. Simon Essmeyer, IT-Leiter bei Georg Gina & Lucy, erläuterte, dass bereits der Produzent Plastikkarten, in denen sich ein entsprechender Chip befindet, in die Taschen hineinlegt. Über die gesamte Logistikkette hinweg gibt es zahlreiche Lesepunkte, so dass man zu jeder Zeit weiß, welche Tasche sich wo befindet. Auf der Karte und an der Tasche befindet sich zudem ein Hologramm mit einer Zahl. Mit Hilfe dieser durch drei Sicherheitsmerkmale geschützten Zahl lässt sich die Echtheit des Produktes überprüfen. Künftig soll die Chipkarte noch stärker im Bereich Kundenbindung eingesetzt werden, kündigte Essmeyer an.
„RFID ist einfach nicht sexy genug", sagte Martin Heinzmann von Hagemeyer in Minden und versuchte so zu erklären, warum sich der mittelständische Einzelhandel unter anderem bis auf wenige Ausnahmen noch wenig mit dem Thema beschäftigt. Für sein Unternehmen kündigte er an, dass man nicht nur die Möglichkeiten in der Bestandsführung nutzen wolle, die die von Gerry Weber mit RFID-Tags ausgestattete Ware bietet. Zudem werde man für eine Einzelhändlerin, mit der eine Technologiepartnerschaft besteht, sämtliche Teile in ihrem Geschäft mit RFID-Etiketten versehen und dann alle Aspekte vom Wareneingang bis hin zu Warensicherung testen.
Patrick Szostak von S.Oliver berichtete von einem drei Monate dauernden Pilot-Projekt, für das drei Filialen mit entsprechender Hardware ausgestattet wurden. „Das Projekt war erfolgreich. Wir konnten die Out-of-Stock-Situationen reduzieren und den Umsatz signifikant erhöhen", sagte er. Nun werde eine Roadmap erarbeitet. Die Entscheidung über den Rollout erwartet er gegen Ende des 1. Quartals 2011.
George Gina & Lucy arbeitet bereits seit einigen Jahren in der Logistik mit den Funkchips. Simon Essmeyer, IT-Leiter bei Georg Gina & Lucy, erläuterte, dass bereits der Produzent Plastikkarten, in denen sich ein entsprechender Chip befindet, in die Taschen hineinlegt. Über die gesamte Logistikkette hinweg gibt es zahlreiche Lesepunkte, so dass man zu jeder Zeit weiß, welche Tasche sich wo befindet. Auf der Karte und an der Tasche befindet sich zudem ein Hologramm mit einer Zahl. Mit Hilfe dieser durch drei Sicherheitsmerkmale geschützten Zahl lässt sich die Echtheit des Produktes überprüfen. Künftig soll die Chipkarte noch stärker im Bereich Kundenbindung eingesetzt werden, kündigte Essmeyer an.












