Modekonsum bleibt hinter den Erwartungen zurück
HML Modemarketing: Das kühle Wetter hielt die Kunden vom Kaufen ab, obwohl die Mode gut ankam
An der Mode lag es in dieser Saison nicht. „Die Themen hätten nicht besser sein können“, sagt Ulla Ertelt von HML Modemarketing. „Ich hätte damit gerechnet, dass die Mode, die ja nun wirklich begeisterte, besser verkauft würde.“ Dass am Saisonende noch viele Händler auf Bergen von Ware sitzen, führt sie auf das unpassende Wetter und das Konsumverhalten zurück. „Es gibt ein Überangebot und gleichzeitig setzt sich immer stärker die Erwartungshaltung bei den Kunden durch, dass sowieso schnell runtergezeichnet wird.“
Dass das erste Halbjahr schwierig war, zeigt sich auch in der Entwicklung der Konsumausgaben von Februar bis Mai 2012. HML Modemarketing analysiert viermal jährlich die Konsumausgaben für Mode. Dazu werden Verbraucher in 2200 Haushalten zu ihren Vorlieben beim Kauf von Bekleidung und Schuhen befragt. Die Konsumenten ordnen sich den Bereichen gehobener Markt, Markt der Mitte oder Preismarkt zu.
In der DOB haben sich der gehobene Markt und der Preismarkt weitestgehend stabil entwickelt. Käufer aus dem Markt der Mitte haben allerdings günstiger gekauft. Bei den Produktgruppen gehörten – wie auch schon in früheren Saisons – Kleider zu den Gewinnern. Diese wurden vor allem von den Käuferinnen im gehobenen Markt verstärkt gekauft. Im Preismarkt hingegen verloren sie wert- und mengenmäßig zweistellig. Ursache dafür sei vor allem das wenig sommerliche Wetter gewesen, so Ertelt. Aufgrund des Modetrends Chino und farbige Five-Pocket-Hosen konnte das Segment Hosen über alle Märkte zulegen. Der Zuwachs ging auf Kosten der Jeans.
In der HAKA lässt sich anhand der Statistiken ebenfalls deutlich dieser Trend ablesen. Insbesondere entwickelten sich Hosen im gehobenen Markt und im Markt der Mitte positiv. Mehr ausgegeben wurde vor allem auch im Segment Strick. „Das ist bei DOB und HAKA die einzige Warengruppe, die wertiger gekauft wurde“, so Ertelt. Zurückzuführen sei das auf das kühlere Frühjahr, aber auch auf die Preiserhöhungen im Strickbereich.
Dass das erste Halbjahr schwierig war, zeigt sich auch in der Entwicklung der Konsumausgaben von Februar bis Mai 2012. HML Modemarketing analysiert viermal jährlich die Konsumausgaben für Mode. Dazu werden Verbraucher in 2200 Haushalten zu ihren Vorlieben beim Kauf von Bekleidung und Schuhen befragt. Die Konsumenten ordnen sich den Bereichen gehobener Markt, Markt der Mitte oder Preismarkt zu.
In der DOB haben sich der gehobene Markt und der Preismarkt weitestgehend stabil entwickelt. Käufer aus dem Markt der Mitte haben allerdings günstiger gekauft. Bei den Produktgruppen gehörten – wie auch schon in früheren Saisons – Kleider zu den Gewinnern. Diese wurden vor allem von den Käuferinnen im gehobenen Markt verstärkt gekauft. Im Preismarkt hingegen verloren sie wert- und mengenmäßig zweistellig. Ursache dafür sei vor allem das wenig sommerliche Wetter gewesen, so Ertelt. Aufgrund des Modetrends Chino und farbige Five-Pocket-Hosen konnte das Segment Hosen über alle Märkte zulegen. Der Zuwachs ging auf Kosten der Jeans.
In der HAKA lässt sich anhand der Statistiken ebenfalls deutlich dieser Trend ablesen. Insbesondere entwickelten sich Hosen im gehobenen Markt und im Markt der Mitte positiv. Mehr ausgegeben wurde vor allem auch im Segment Strick. „Das ist bei DOB und HAKA die einzige Warengruppe, die wertiger gekauft wurde“, so Ertelt. Zurückzuführen sei das auf das kühlere Frühjahr, aber auch auf die Preiserhöhungen im Strickbereich.












