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Nachwuchs-Designer: München verleiht Modepreis


Nachwuchs-Designer im Mittelpunkt. Die Stadt München hat einen neuen Modepreis ausgeschrieben: Am 23. Februar sollen im Münchner Rathaus die besten Absolventen von Münchner Modeschulen ausgezeichnet werden. Lokale Händler unterstützen die Aktion.

Die Stadt München will ihren neuen Modepreis künftig alle zwei Jahre vergeben, zunächst bis 2020. Die drei Sieger, ausgewählt von einer Fach-Jury, erhalten jeweils 10.000, 7000 oder 3000 Euro. Außerdem wird ein mit 2000 Euro dotierter Publikumspreis verliehen.

Der Preisverleihung geht ein Wettbewerb voraus, an dem sich Absolventen Müncher Ausbildungsstätten für Modedesign beteiligen. Bei den Schulen handelt es sich um die AMD Akademie Mode & Design, die Deutsche Meisterschule für Mode sowie die Mediadesign Hochschule (MD. H.) Der Preis solle „insbesondere den Münchner Modedesign-Nachwuchs unterstützen, die Ausbildungstradition öffentlich würdigen und die Stärke der Modebranche am Standort München sichtbar machen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Durch einen weiteren Publikumspreis soll „die breite Öffentlichkeit“ aktiv beteiligt werden. Er wird durch ein Online-Voting bestimmt.

Ein Bild von den fürs Finale eingereichten Entwürfen machen können sich Interessierte nicht nur im Internet, sondern auch bei einem Streifzug durch den Münchner Handel: Denn an neun Standorten sind die Outfits der ausgewählten Jung-Designer bis 20. Februar zu sehen. Das sind Betten Rid in der Theatiner Str. 47, Hirmer, Karstadt am Bahnhofsplatz, Kaufhof am Marienplatz, Kaufhof am Stachus, Konen, Lodenfrey, das MVG Kundencenter am Marienplatz sowie Oberpollinger.

Das Wettbewerbs-Finale ist eingebettet in die Munich Creative Business Week (MCBW), die vom 20. bis 28. Februar stattfindet und nach Angaben der Stadt München über 170 Veranstaltungen bündelt. Dabei handelt es sich um ein „Design-Event für Gestalter und Auftraggeber“, das den Austausch zwischen internationalen Designern, Unternehmen bzw. Start-ups, Studierenden und Design-Interessierten ermöglichen soll. Es steht unter dem Motto „Design connects“.

11.02.2016Redakteur: Bettina Maurer

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