Neckermann: Die wichtigsten Stationen
April 1950 Josef Neckermann gründet die Neckermann Versand KG in Frankfurt am Main und eröffnet die ersten Kaufhäuser in Trier, Würzburg, Hanau und Rosenheim.
1963 Gründung der Tochtergesellschaft Neckermann Eigenheim GmbH. Im Jahre 1982 werden die Gesellschaftsanteile an die Hochtief AG verkauft.
1965 Die Tochtergesellschaft N-U-R Neckermann und Reisen GmbH&Co KG wird gegründet. Sie wird 1973 in eine GmbH umgewandelt und 1981 an die Karstadt AG verkauft.
1968 Neckermann startet in den Niederlanden und in Frankreich.
1977 Die Karstadt AG erwirbt 51,2% des Kapitals der Neckermann Versand AG.
1978 Neckermann trennt sich von seinem Warenhausbereich und entwickelt die Vertriebswege "KatalogWelt + Reisebüros" (2007 Übertragung auf Primondo GmbH, danach auf Thomas Cook), „FOX Märkte“ (2008 Schließung aller Märkte nach Verkauf an Primondo, Umbenennung der Frankfurter Märkte in „neckermann.de Fabrikverkauf“).
1979 Neckermann startet in Belgien.
1984 Die Karstadt AG erreicht über 95% des Neckermann-Kapitals und gliedert die Neckermann Versand AG in die Karstadt AG ein.
1989 Erwerb der Walz-Gruppe (Baby Walz, Die moderne Hausfrau).
1991 Erwerb der Saalfrank Qualitätswerbeartikel GmbH.
1994 übernimmt Neckermann das österreichische Großversandhaus Kastner & Öhler GmbH&Co KG. 1997 wird es in Neckermann Versand Österreich AG umbenannt, dazu gehört seit 1998 eine Tochtergesellschaft in Slowenien.
1995 Neckermann übernimmt die Trend Produktvermarktungs AG. Sie wird 1999 in Neckermann Handels AG Wien umbenannt und ist in Tschechien, der Slowakischen Republik und Polen aktiv. Die Online-Präsenz unter www.neckermann.de startet.
1996 Übernahme Bon'A Parte Postshop A/S, die als Textilversender vornehmlich im skandinavischen Raum aktiv ist.
1997 Der Berufsbekleidungs-Spezialanbieter Krähe-Versand GmbH wird übernommen und die auf modische Damenbekleidung in Spezialgrößen ausgerichtete Happy Size Company Versandhandels GmbH gegründet.
1999 Nach der Verschmelzung mit der Schickedanz Handelswerte GmbH&Co KG auf die Karstadt AG firmiert die Muttergesellschaft in KarstadtQuelle AG um.
November 2000 Neckermann erwirbt den Spezialversender für Camping, Caravaning und Freizeit, Fritz Berger AG.
Januar 2001 Übernahme der Hess Natur-Textilien GmbH.
September 2002 Die Quelle Neckermann Spezialversand GmbH bündelt 23 Spezialversender der Schwesterunternehmen. 2007 Übergang an Primondo GmbH, Happy Size bleibt hundertprozentige Tochter der neckermann.de GmbH.
Januar 2003 Die Neckermann Versand AG in St. Gallen nimmt ihre Geschäftstätigkeit auf.
Februar 2005 geht die Neckermann Versand AG mit ihrer Landesgesellschaft in der Ukraine an den Start.
September 2005 bringt Neckermann erstmals den Spezialkatalog Exxtragröße mit Mode in Großen Größen für Kinder, Damen und Herren heraus.
Januar 2006 Die Umfirmierung in neckermann.de GmbH unterstreicht die konsequente E-Commerce-Ausrichtung.
Januar 2006 Neustrukturierung des Versandhandels bei der KarstadtQuelle AG: Neben der neckermann.de GmbH und der Quelle GmbH gibt es mit der QuelleNeckermann Versandservice GmbH und der QuelleNeckermann Spezialversand GmbH zwei weitere Gesellschaften unter dem gemeinsamen Dach von Neckermann und Quelle.
November 2006 Das Modesortiment von La Redoute wird auf http://www.neckermann.de/ angeboten.
Januar 2008 Der Finanzinvestor Sun Capital Partners übernimmt 51% an der neckermann.de GmbH von Arcandor.
Oktober 2010 Sun Capital Partners erwirbt die übrigen 49% von Arcandor und wird alleiniger Gesellschafter.
Juli 2011 Neckermann zieht sich endgültig aus Frankreich zurück, im September 2011 wird das Osteuropa-Geschäft eingestellt.
April 2012 Das Unternehmen veröffentlicht Pläne für den Abbau von 1380 der insgesamt 2400 Stellen im Inland (weitere 1300 Beschäftigte gibt es im Ausland). Betroffen sind vor allem Verwaltung und Logistik. Kataloge sollen nicht mehr gedruckt werden, das eigene Textilangebot wird aufgegeben und durch Markenartikel von Vertriebspartnern ersetzt. Das Zentrallager in Frankfurt soll geschlossen werden.
Mai 2012 Mit einem Gegenentwurf zu den Plänen der Geschäftsführung wollen die Vertreter der Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat von Neckermann.de den angekündigten Personalabbau verhindern, bei dem mehr als jede zweite Stelle gekürzt werden soll. Das Konzept wird abgelehnt.
18. Juli 2012 Neckermann stellt beim Amtsgericht Frankfurt Insolvenzantrag. Ein Kompromiss über den Stellenabbau, der nach monatelangen Verhandlungen zwischen Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretern ausgehandelt worden war, wurde vom Eigentümer Sun Capital abgelehnt.
1963 Gründung der Tochtergesellschaft Neckermann Eigenheim GmbH. Im Jahre 1982 werden die Gesellschaftsanteile an die Hochtief AG verkauft.
1965 Die Tochtergesellschaft N-U-R Neckermann und Reisen GmbH&Co KG wird gegründet. Sie wird 1973 in eine GmbH umgewandelt und 1981 an die Karstadt AG verkauft.
1968 Neckermann startet in den Niederlanden und in Frankreich.
1977 Die Karstadt AG erwirbt 51,2% des Kapitals der Neckermann Versand AG.
1978 Neckermann trennt sich von seinem Warenhausbereich und entwickelt die Vertriebswege "KatalogWelt + Reisebüros" (2007 Übertragung auf Primondo GmbH, danach auf Thomas Cook), „FOX Märkte“ (2008 Schließung aller Märkte nach Verkauf an Primondo, Umbenennung der Frankfurter Märkte in „neckermann.de Fabrikverkauf“).
1979 Neckermann startet in Belgien.
1984 Die Karstadt AG erreicht über 95% des Neckermann-Kapitals und gliedert die Neckermann Versand AG in die Karstadt AG ein.
1989 Erwerb der Walz-Gruppe (Baby Walz, Die moderne Hausfrau).
1991 Erwerb der Saalfrank Qualitätswerbeartikel GmbH.
1994 übernimmt Neckermann das österreichische Großversandhaus Kastner & Öhler GmbH&Co KG. 1997 wird es in Neckermann Versand Österreich AG umbenannt, dazu gehört seit 1998 eine Tochtergesellschaft in Slowenien.
1995 Neckermann übernimmt die Trend Produktvermarktungs AG. Sie wird 1999 in Neckermann Handels AG Wien umbenannt und ist in Tschechien, der Slowakischen Republik und Polen aktiv. Die Online-Präsenz unter www.neckermann.de startet.
1996 Übernahme Bon'A Parte Postshop A/S, die als Textilversender vornehmlich im skandinavischen Raum aktiv ist.
1997 Der Berufsbekleidungs-Spezialanbieter Krähe-Versand GmbH wird übernommen und die auf modische Damenbekleidung in Spezialgrößen ausgerichtete Happy Size Company Versandhandels GmbH gegründet.
1999 Nach der Verschmelzung mit der Schickedanz Handelswerte GmbH&Co KG auf die Karstadt AG firmiert die Muttergesellschaft in KarstadtQuelle AG um.
November 2000 Neckermann erwirbt den Spezialversender für Camping, Caravaning und Freizeit, Fritz Berger AG.
Januar 2001 Übernahme der Hess Natur-Textilien GmbH.
September 2002 Die Quelle Neckermann Spezialversand GmbH bündelt 23 Spezialversender der Schwesterunternehmen. 2007 Übergang an Primondo GmbH, Happy Size bleibt hundertprozentige Tochter der neckermann.de GmbH.
Januar 2003 Die Neckermann Versand AG in St. Gallen nimmt ihre Geschäftstätigkeit auf.
Februar 2005 geht die Neckermann Versand AG mit ihrer Landesgesellschaft in der Ukraine an den Start.
September 2005 bringt Neckermann erstmals den Spezialkatalog Exxtragröße mit Mode in Großen Größen für Kinder, Damen und Herren heraus.
Januar 2006 Die Umfirmierung in neckermann.de GmbH unterstreicht die konsequente E-Commerce-Ausrichtung.
Januar 2006 Neustrukturierung des Versandhandels bei der KarstadtQuelle AG: Neben der neckermann.de GmbH und der Quelle GmbH gibt es mit der QuelleNeckermann Versandservice GmbH und der QuelleNeckermann Spezialversand GmbH zwei weitere Gesellschaften unter dem gemeinsamen Dach von Neckermann und Quelle.
November 2006 Das Modesortiment von La Redoute wird auf http://www.neckermann.de/ angeboten.
Januar 2008 Der Finanzinvestor Sun Capital Partners übernimmt 51% an der neckermann.de GmbH von Arcandor.
Oktober 2010 Sun Capital Partners erwirbt die übrigen 49% von Arcandor und wird alleiniger Gesellschafter.
Juli 2011 Neckermann zieht sich endgültig aus Frankreich zurück, im September 2011 wird das Osteuropa-Geschäft eingestellt.
April 2012 Das Unternehmen veröffentlicht Pläne für den Abbau von 1380 der insgesamt 2400 Stellen im Inland (weitere 1300 Beschäftigte gibt es im Ausland). Betroffen sind vor allem Verwaltung und Logistik. Kataloge sollen nicht mehr gedruckt werden, das eigene Textilangebot wird aufgegeben und durch Markenartikel von Vertriebspartnern ersetzt. Das Zentrallager in Frankfurt soll geschlossen werden.
Mai 2012 Mit einem Gegenentwurf zu den Plänen der Geschäftsführung wollen die Vertreter der Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat von Neckermann.de den angekündigten Personalabbau verhindern, bei dem mehr als jede zweite Stelle gekürzt werden soll. Das Konzept wird abgelehnt.
18. Juli 2012 Neckermann stellt beim Amtsgericht Frankfurt Insolvenzantrag. Ein Kompromiss über den Stellenabbau, der nach monatelangen Verhandlungen zwischen Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretern ausgehandelt worden war, wurde vom Eigentümer Sun Capital abgelehnt.












