logo

Neckermann: „Erste Interessenten“


Der insolvente Versandhändler Neckermann will in dieser Woche wieder bestellte Produkte verschicken. Das teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Frege nach dem Treffen mit den Angestellten des Frankfurter Unternehmens mit. „Es ist jetzt wichtig, dass die Kunden spüren: Verkauf, Versand und Service gehen weiter“, sagte Frege. Als eines der wichtigsten Ziele nannte er die Suche nach einem Investor. Laut CEO Henning Koopmann haben „erste Interessenten bereits angeklopft“. 

Unterdessen raten Verbraucherschützer den Konsumenten, nur noch auf Rechnung bei Neckermann einzukaufen, da im Voraus gezahlte Beträge im Falle einer Insolvenz verlorengehen könnten. Das Unternehmen bietet jedoch auf seiner Website nur die Vorab-Bezahlverfahren PayPal, Kredikarte, Giropay sowie die gebührenpflichtige Zahlung per Nachnahme an. Die Neckermann.de GmbH hatte vergangenen Mittwoch Insolvenz beantragt, nachdem der Eigentümer Sun Capital nicht mehr bereit war, weiter in das Unternehmen zu investieren.

23.07.2012Redakteur: Bert Rösch
 Drucken