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New Yorker bündelt Logistik bei Braunschweig


Logistikimmobilie in Schwülper, Foto: Jolas Consult GmbH&Co. KG
Logistikimmobilie in Schwülper, Foto: Jolas Consult GmbH&Co. KG
Der Young Fashion-Filialist New Yorker hat eine rund 10.000m² große Logistikfläche angemietet. Das erfuhr die TextilWirtschaft aus Branchenkreisen. Die Immobilie befindet sich in der 7000-Seelen-Gemeinde Schwülpen, die nordwestlich direkt an die niedersächsische Stadt Braunschweig angrenzt. Dort hat New Yorker seinen Hauptsitz.

Eigentümer des 2015 spekulativ errichteten Logistikzentrums ist ein niederländischer Privatinvestor, heißt es in einer Pressemitteilung der Immobilienspezialisten Aengevelt und Jolas Consult, die die Vermietung vermittelt haben. Als Mieter nennen die Makler einen „bundesweit tätigen Textilfilialisten“, der in dem Gebäude mehrere Kleinläger aus der Region zusammenlege und seine Lagerkapazitäten insgesamt erhöhe. New Yorker will die Anmietung weder bestätigen noch dementieren. Laut Aengevelt hatte Volkswagen das Gebäude bislang genutzt. Dieses umfasst eine Logistikfläche von 10.740m² und eine Bürofläche von 325m².

„Ausschlaggebend waren neben den qualitativ hochwertigen, modernen Flächen mit Rampenandienung insbesondere die optimale Anbindung der Liegenschaft an die Bundesautobahn 2“, erläutert Daniel Sehnert vom Aengevelt-Kompetenzzentrum Logistik mit Sitz in Leipzig. „Die zeitnah zur Fertigstellung erfolgte komplette Vermietung der Liegenschaft belegt zudem die guten Vermarktungschancen spekulativ errichteter Logistikimmobilien, wenn wichtige Parameter wie Drittverwendungsfähigkeit, möglicher 24 Stunden-Betrieb und beste Verkehrsanbindungen berücksichtigt und realisiert werden“, ergänzt Yunus Erciyas von Jolas Consult.

New Yorker wurde 1971 in Flensburg gegründet und betreibt nach eigenen Angaben über 1000 Filialen in 39 Ländern. Die Zahl der Voll- und Teilzeitbeschäftigten beziffert das Braunschweiger Unternehmen mit über 16.000. Über den Umsatz macht New Yorker keine Angaben. Nach Schätzung der TextilWirtschaft erlöste der vertikale Modefilialist 2014 hierzulande mit 612 Geschäften rund 600 Mill. Euro und gehört damit zu den 17 größten Textileinzelhändlern Deutschlands. Das Sortiment besteht aus Eigenmarken wie Fishbone und Fishbone Sister (Sportbekleidung und Streetwear) sowie Amisu (Damenbekleidung), Smog (Männerbekleidung) und Censored (Unterwäsche und Schwimmbekleidung).
18.03.2016Redakteur: Bert Rösch

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