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Online-Shopperinnen kaufen mehr


Frauen kaufen im Internet am häufigsten Kleinelektronik, Bekleidung und Schuhe. Jede Zweite hat schon einmal online Textilien erworben oder kann sich vorstellen, dies künftig zu tun, ergab eine Studie, die die GIM Gesellschaft für innovative Marktforschung mbh und die Rascasse GmbH in Kooperation mit dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) erarbeitet hat. Für die zum zweiten Mal ermittelte „kauFRAUsch-Studie″  wurden mehr als 1000 Frauen in Deutschland befragt. 

85% der Befragten waren im vergangenen Jahr täglich online. Sie haben 38 Minuten durchschnittlich in Online-Shops verbracht, wo sie mit 671 Euro pro Quartal im Schnitt 20% mehr als 2012 ausgegeben haben.  

Allerdings liegt dabei die Bekleidung auch bei den Retouren ganz vorn. Die Frauen waren mit jedem fünften gekauften Kleidungsstück unzufrieden und haben 23% ihrer online gekauften Teile zurückgeschickt. Als Begründung wird von 94% der befragten Kundinnen die Passform angegeben. Mit der Optik waren 82% unzufrieden. Jede Zweite gab an, dass die Kleidungsstücke anders aussahen als im Internet dargestellt.

Bei der Wahl des Shops sind laut Studie besonders Bewegtbild, Videos und Social Media sowie authentischer User Generated Content die neuen Treiber für weibliche Kaufentscheidungen. Die Online-Shops von QVC, Deichmann, Heine und Esprit gehören für Frauen zu den besten deutschen E-Commerce-Plattformen für Bekleidung. Sie liegen sogar leicht vor Zalando, Dress-for-less und Amazon. Danach folgen Bonprix, Otto, Tom Tailor und C&A, während H&M und Mexx auf den hinteren Plätzen des Rankings von 30 Online-Shops liegen. 

Als die drei wichtigsten Faktoren für die Kaufentscheidung nannten die Frauen: das bevorzugte Bezahlverfahren wählen zu können, dass ihnen eine kostenlose Rückgabe ermöglicht wird und die Webseite benutzerfreundlich aufgebaut ist.
06.02.2014Redakteur: Kirsten Reinhold

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