Otto prüft Teilverkauf von 3 Suisses
Der Hamburger Versandhandelskonzern Otto prüft angeblich einen Verkauf seiner Anteile am französischen Tochterunternehmen 3 Suisses. Das berichten verschiedene Medien. Otto dagegen dementiert die Meldungen: "Die Medienberichte über Verkaufsabsichten bei 3 Suisses in Frankreich beruhen auf falschen Interpretationen und sind so nicht richtig. Tatsache ist, dass die Otto Group regelmäßig das Portfolio ihrer Konzerntöchter überprüft. Das gilt auch für die Beteiligung an der 3 Suisses International Gruppe, die die Otto Group seit mehr als 30 Jahren hält. Das bedeutet jedoch nicht, dass konkrete Entscheidungen getroffen worden sind."
Otto hält derzeit 51% an Frankreichs zweitgrößtem Versender, der seit 2008 nach eigenen Angaben Verluste in Höhe von 165 Mill. Euro eingefahren hat. Im vergangenen Jahr hat 3 Suisses 1,98 Mrd. Euro umgesetzt, war damit profitabel aber erwirtschaftete 5,6% weniger als im Vorjahr. Schon im Juni gab Konzernchef Hans-Otto Schrader auf der Bilanzpressekonferenz in Hamburg bekannt, dass die Defizite und die Kosten für die Umstrukturierung von 3 Suisses 2011 bei über 100 Mill. Euro gelegen hatten und gestand Versäumnisse bei der zu späten Einführung von E-Commerce ein. Von einem Verkauf von 3 Suisses war damals keine Rede. Vielmehr sprach Schrader von einer umfassenden Restrukturierung der französischen Tochter. In der Bilanz des Geschäftsjahrs 2011/12 (29.2.) hatte die Otto Group als Gründe für einen saftigen Rückgang des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 19% auf 539 Mill. Euro auch das unrentable Frankreich-Geschäft genannt.
Otto hält derzeit 51% an Frankreichs zweitgrößtem Versender, der seit 2008 nach eigenen Angaben Verluste in Höhe von 165 Mill. Euro eingefahren hat. Im vergangenen Jahr hat 3 Suisses 1,98 Mrd. Euro umgesetzt, war damit profitabel aber erwirtschaftete 5,6% weniger als im Vorjahr. Schon im Juni gab Konzernchef Hans-Otto Schrader auf der Bilanzpressekonferenz in Hamburg bekannt, dass die Defizite und die Kosten für die Umstrukturierung von 3 Suisses 2011 bei über 100 Mill. Euro gelegen hatten und gestand Versäumnisse bei der zu späten Einführung von E-Commerce ein. Von einem Verkauf von 3 Suisses war damals keine Rede. Vielmehr sprach Schrader von einer umfassenden Restrukturierung der französischen Tochter. In der Bilanz des Geschäftsjahrs 2011/12 (29.2.) hatte die Otto Group als Gründe für einen saftigen Rückgang des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 19% auf 539 Mill. Euro auch das unrentable Frankreich-Geschäft genannt.












