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PPR will Puma profitabler machen


PPR will die gesunkene Rentabilität seiner deutschen Sporttochter Puma „so schnell wie möglich“ verbessern. Dies soll über eine „klarere Produktaussage“ und stärker auf das Produkt als auf das Image bezogenes Marketing geschehen. Längerfristig müsse die Organisation an das schnelle Wachstum der Marke in den vergangenen Jahren angepasst werden. Das erklärte Jean-François Palus, verantwortlich für die Sparte Sport und Lifestyle bei PPR, am Donnerstag vor der Presse in Paris. „Puma befindet sich in einer Übergangsphase, die Marke ist fantastisch, aber die Erträge sind alles andere als fantastisch. Puma ist in den letzten zwei Jahren auf Kosten der Rentabilität gewachsen“, sagte Palus.

Wie der Chef von Puma-CEO Franz Koch betonte, sollten die Performance- und Lifestyle-Angebote der Marke stärker voneinander abgegrenzt werden: „Vielleicht ist Puma zu weit mit der Lifestylisierung der Kollektionen gegangen.“ In Herzogenaurach wollte man dazu keinen Kommentar abgeben. Puma hatte im Juli sein Ertragsziel für 2012 herabgesetzt und die Schließung unprofitabler Läden angekündigt. Im ersten Halbjahr 2012 war der Umsatz der Marke um knapp 9% auf 1,57 Mrd. Euro gestiegen. Das operative Ergebnis (Ebit) ging dagegen um 10% auf 149 Mill. Euro und der Reingewinn um 13% auf 100,6 Mill. Euro zurück.

05.10.2012Redakteur: Bea Gottschlich

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