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Primark tritt Textilbündnis bei


Der Bekleidungsfilialist Primark ist dem Bündnis für nachhaltige Textilien (Textilbündnis) beigetreten. „Primark unterstreicht damit sein langjähriges Bestreben soziale, ökologische und wirtschaftliche Verbesserungen in der gesamten textilen Lieferkette zu erreichen – ein Ziel, das auch das Textilbündnis verfolgt“, teilt das irische Unternehmen mit.

Die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierte Initiative besteht unter anderem aus Vertretern der Textil- und Bekleidungsindustrie, Einzelhändlern und Gewerkschaften und ist um soziale, ökologische und wirtschaftliche Verbesserungen über die gesamte textile Zuliefererkette hinweg bemüht. Von Unternehmensseite beigetreten sind bisher u.a. Adidas, Adler, Bugatti, C&A, Dressler, Ernsting’s family, Hugo Boss, H&M, Kik, Olymp, die Otto Group, Seidensticker und Tchibo. „Wir freuen uns darauf in dieser Organisation für nachhaltige Wirtschaft eine aktive Rolle zu spielen, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und Best-Practice Standards umzusetzen“, begründet Wolfgang Krogmann, Primark-Geschäftsführer Deutschland & Österreich den Beitritt.

Für Paul Lister, verantwortlich für Primarks Team für ethischen Handel und Corporate Social Responsibility bei der Primark-Muttergesellschaft Associated British Foods (ABF), ist der Beitritt „der nächste logische Schritt“. Primark arbeite schon seit Jahren daran, sicherzustellen, dass die Rechte der Arbeiter innerhalb der globalen Lieferkette geachtet würden und ihr Leben merklich verbessert werde.
 
Die Modekete ist nach eigenen Angaben seit 2006 Mitglied der Ethical Trading Initiative (ETI). Daneben wirkt das Unternehmen in einer Reihe anderer internationaler Initiativen mit, unter anderem bei ACT (Action Collaboration Transformation), eine Initiative von internationalen Marken, Einzelhändlern, Herstellern und Gewerkschaften, die sich mit existenzsichernden Löhnen in der Textil- und Bekleidungslieferkette befasst. Seit 2010 ist Primark außerdem Mitglied von Better Work, einem Partnerschaftsprogramm zwischen der International Labour Organization (ILO) und der International Finance Corporation (IFC). Zum Filialnetz des Unternehmens gehören derzeit über 300 Stores in Irland, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Belgien, Österreich, Italien, Spanien, Portugal und den USA.

18.03.2016Redakteur: Anke Prokasky

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